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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Generalkonsul über deutsch-amerikanische Partnerschaft

14.02.2019

Cloppenburg Um die Chancen und Perspektiven für die deutsch-amerikanische Partnerschaft ging es am Mittwochmorgen bei einer Podiumsdiskussion in den Berufsbildenden Schulen (BBS) am Museumsdorf. Zu Gast war der amerikanische Generalkonsul für Norddeutschland, Richard Yoneoka.

Schulleiter Günter Lübke begrüßte die Schüler sowie Vertreter der Schule und des Landkreises. Er lud den Generalkonsul spontan zu einer für den Sommer geplanten Ausstellung im Museumsdorf Cloppenburg ein. Dann wird es um das Thema Bierbrauen gehen – dies ist ein Hobby von Yoneoka, wie er eingangs erklärte.

Der Amtsbezirk Yoneokas umfasst Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Schon seit 20 Jahren ist er Diplomat, seit Juli 2016 ist er US-Generalkonsul in Hamburg, wo er auch mit seiner Familie lebt. In einer kurzen Präsentation zeigte der Generalkonsul mit deutschen Vorfahren den Schülern Stationen aus seinem Leben und erzählte von seiner Diplomatenkarriere, die ihn schon auf vier Kontinente geführt hat.

Die sich anschließende Podiumsdiskussion griff thematisch den Unterricht der Leistungskurse des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft auf. Darin hatten sich die Schüler intensiv mit Fragestellungen zur globalisierten Welt, zu Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und den USA, zur Wirtschaftspolitik und Ökologie beschäftigt.

Organisiert wurde die englischsprachige Diskussion von Schülern der Klasse 13 der Beruflichen Gymnasien sowie den Lehrkräften Dietmar de Vries und Folker Arndt. Die Schüler Serkan Esentac, Julia Kurant, Duc Ha Minh und Moderator Leander Bornemann hatten als Podiumsteilnehmer Fragen an Yoneoka vorbereitet. So entspann sich eine Diskussion über ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte der deutsch-amerikanischen Partnerschaft.

Dabei sprachen die Schüler über ihre eigenen Einschätzungen der verschiedenen Themenschwerpunkte und tauschten sich mit Yoneoka darüber aus. Es wurden nicht nur unterschiedliche Sichtweisen, sondern auch viele Gemeinsamkeiten und einstimmige Meinungen der Gesprächspartner deutlich.

Der Generalkonsul interagierte mit dem Publikum und stellte Fragen, die manch ernstes Thema etwas auflockerten. Die Schüler sollten zum Nachdenken und Hinterfragen angeregt werden. So machte Yoneoka beim Thema Zölle auf Importgüter mit deutlichen Zahlen die Unterschiede zwischen der EU und den USA sichtbar.

Ein zentrales Thema war auch die Zukunft der deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit. Die Schüler fragten, ob es sich dabei eher um eine Freundschaft oder eine Rivalität handele. Der Generalkonsul war überzeugt von einer engen Freundschaft, da beide Länder vieles verbinde.

Er blickte trotz der vorhandenen Unterschiede und möglichen Vorurteile optimistisch in die Zukunft der deutsch-amerikanischen Zusammenarbeit. Die wichtigsten Punkte seien eine gleiche Behandlung und Fairness. Man müsse sich um die Partnerschaft kümmern und darin investieren, damit sie nicht auseinanderbreche, betonte Yoneoka. Man dürfe die deutsch-amerikanische Partnerschaft nicht einfach als gegeben annehmen, war seine Botschaft an die Schüler.

Neele Körner Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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