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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Judith Lüske ist mit 1,4 die Beste

01.07.2019

Cloppenburg 41 Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums Technik an den Berufsbildenden Schulen Technik haben am Samstag aus den Händen von Oberstudiendirektor Heinz Ameskamp und Studiendirektor Dr. Andreas Berndt das Zeugnis der Reife erhalten – darunter die Jahrgangsbesten Judith Lüske (Schwerpunkt Bautechnik, 1,4), Joe Kunert (Schwerpunkt Informationstechnik, 1,5), Silas Schlörmann (Schwerpunkt Informationstechnik, 1,7) und Leon Wischnewski (Schwerpunkt Mechatronik, 1,5).

Ameskamp griff in seiner Begrüßungsrede das Motto des Abiturjahrgangs „Abi-Baba und die 40 Unterkurse“ auf. „Der Türöffner-Spruch ‚Sesam, öffne dich’ hat allein nicht gereicht. Die eigene Leistung war erforderlich.“ Somit sei der Tag der Veränderung gekommen – weg vom bisher Gekannten hin zu Unbekanntem. Für nun kommende Veränderungen im Leben, aber auch selbst herbeizuführende Neuerungen, sprach Ameskamp den jungen Menschen Mut zu.

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt“, zitierte Ameskamp Mahatma Gandhi. Der Schulleiter begrüßte das Engagement der jetzigen jungen Generation und dass diese sich wieder stärker politisch einmische. Er riet ihnen aber auch, sich nicht von zu einfachen Erklärungen und Rezepten beeinflussen zu lassen. Ameskamp: „Bewahren Sie sich bei allem politischen und gesellschaftlichen Engagement Ihre eigene Haltung, Ihre Wertvorstellungen, nur so bleiben Sie glaubwürdig.“

Kreis-Dezernent Ansgar Meyer überbrachte die Glückwünsche des Landkreises – als Schulträger – und zeichnete besonders Judith Lüske als beste Abiturientin aus. Er machte deutlich, dass die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften – vor allen Dingen im technischen Bereich – sehr groß sei. Er forderte die jungen Menschen auf, nach Studium und Ausbildung im Landkreis Cloppenburg die berufliche und private Zukunft zu planen.

Dr. Peter Bieker, Akademischer Rat an der Westfälischen Wilhelms Universität, hatte vor 18 Jahren an der BBS sein Abitur gebaut und empfahl den Abiturienten, den Weg einzuschlagen, der Leidenschaft wecke. Das könne manchmal nicht immer der gerade Weg sein, sondern man müsse auch Umwege in Kauf nehmen. Die Vielfältigkeit des BBS-Angebots biete beste Voraussetzungen.

Die Abiturienten Mazlum Koyun, Joe Kunert und Nico Nekrassov schauten heiter auf die zurückliegende Schulzeit zurück und sparten auch nicht mit augenzwinkernder Kritik an der nicht immer einwandfrei laufenden Technik und dem in die Jahre gekommenen Schulgebäude. „Die vier lustigen Fünf“ untermalten mit schmissiger Blasmusik die Abiturfeier.

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