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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Welcher Azubi hat seinen Job am besten drauf?

06.02.2019

Cloppenburg Kreativ und gesund geht es an diesem Dienstagmorgen in der Küche des Hauses „Roter“ – dieses gehört zu den BBS am Museumsdorf – in Cloppenburg zu: Angehende Hauswirtschafterinnen schneiden Möhren, Paprika oder Tomaten in Stücke, rösten Kürbis- und Sonnenblumenkerne oder stellen eigene Salatsoßen her. Konzentriert und zügig arbeiten die jungen Auszubildenden, denn innerhalb von 45 Minuten sollen sie kreative und saisonale Salatangebote in umweltfreundlicher Verpackung anrichten – als neue Ideen für die Schulmensa.

Diese Aufgabe ist Teil des 34. Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend. Unter dem Motto „Grüne Berufe #landgemacht – Qualität, Vertrauen, Zukunft“ müssen Auszubildende in den Sparten Landwirtschaft und Hauswirtschaft („Grüne Berufe“) theoretische und praktische Aufgaben meistern. Die Lehrlinge gehen an den BBS Technik und am Museumsdorf zur Schule. Das Ziel des Wettbewerbs sei es, die Qualität der Aus- und Fortbildung aufzuzeigen sowie die beruflichen und persönlichen Fähigkeiten der Auszubildenden zu fördern, hieß es.

Kreativer „Salat to go“

17 Hauswirtschafterinnen arbeiten in zwei Gruppen im Haus „Roter“ an der Zubereitung ihres „Salat to go“. Dabei seien vor allem Kreativität und Umweltbewusstsein gefragt, erklärt Ursula Hoppe von der Landwirtschaftskammer Cloppenburg. Sie zeigte sich angetan von den Ideen der jungen Frauen, die – anstatt Plastikverpackung zu verwenden – ihre Salate in Einmachgläsern, Papier oder sogar essbaren Förmchen aus Gebäck anrichten. Sie erhalten Punkte für die Gestaltung ihres Zeit- und Arbeitsplans sowie Arbeitsplatzaufbau und -techniken. Zudem ist die Regionalität der verwendeten Produkte für die Prüfer wichtig. „Das Auge isst mit“, betont Hoppe und erklärt, dass die Präsentation der Salate auch in die Bewertung einfließt. Der praktische Teil des Wettbewerbs endet mit der Bestimmung verschiedener Schneidewerkzeuge.

Sägen, bohren, öffnen

Die angehenden Landwirte fertigten einen Flaschenöffner aus Schrauben und Muttern.

Zeitgleich stellen die angehenden Landwirte an den BBS Technik ihr handwerkliches Geschick unter Beweis: Sie fertigen aus Schrauben und Muttern einen Flaschenöffner. Geschäftig sägen, messen, bohren und schrauben sie 45 Minuten lang. Dann muss der Flaschenöffner fertig sein und wird von den Prüfern eingehend begutachtet und bewertet. Insgesamt 100 Auszubildende durchlaufen in vier Gruppen die Werkstatt, erläutert Heinz Vogelsang, der an den BBS für den Metallbereich zuständig ist. Die Auszubildenden erhalten Punkte für eine sinnvolle Reihenfolge der Arbeitsschritte (Bohren, Sägen, Entgraten und Gewindeschneiden) sowie deren Ausführung, Sicherheit und Unfallschutz, Einhalten der Zeit und den Gesamteindruck des Werkstücks. Die Bestimmung von Saatgut und Futtermitteln schließt den praktischen Teil der Landwirte ab.

Theorie und Praxis

Neben Allgemein- und Fachwissenstests müssen alle Teilnehmer des Wettbewerbs den Prüfern auch eine Präsentation vortragen. Diverse Prüfer aus dem Landkreis Cloppenburg, die auf Land- oder Hauswirtschaft spezialisiert sind, kontrollieren die Arbeiten der Auszubildenden und vergeben Punkte für Theorie und Praxis. Bei der Bewertung werden sie von den Lehrern der beiden Fachbereiche unterstützt.

Sehr gute Ergebnisse

Bei der Preisverleihung im Foyer der BBS am Museumsdorf werden am Mittag die Ergebnisse des Wettbewerbs zusammengetragen und die Sieger verkündet. Die Organisatoren stellen dabei vor allem die „sehr unterschiedlichen aber sehr guten“ Arbeitsergebnisse heraus.

Urkunden und Präsente

Bei den künftigen Landwirten setzte sich im dritten Lehrjahr Hannes Brüning aus Wildeshausen knapp gegen Kilian Grothaus aus Beverbruch und Pauline Thieken aus Molbergen durch. Erster im zweiten Lehrjahr wurde Patrick Lamping aus Oldendorf knapp vor Veronika Engel aus Haschenbrok und Tillmann Coenen aus Cloppenburg. Im ersten Lehrjahr siegte Laurenz Markus aus Molbergen. Hannes Otten aus Garrel wurde Zweiter und Niklas Hömmken aus Lindern Dritter. Die sechs besten Landwirte werden am Bezirksentscheid im März in Rostrup teilnehmen.

Bei den angehenden Hauswirtschafterinnen siegte Lea Thobe aus Höltinghausen vor Leyla Kopic aus Cloppenburg, Jasmin Rolfes aus Löningen und Alina Herkenhoff aus Holdorf. Stefan Schapekant und Doris Wieghaus vom Kreislandvolkverband gratulierten den Gewinnern und überreichten ihnen Urkunden und Präsente.

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Neele Körner Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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