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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Architekt stellt Ausbau der Grundschule St. Augustinus vor

15.11.2018

Cloppenburg Zu wenig Platz in der gemeinsamen Mensa des Clemens-August-Gymnasiums und der BBS am Museumsdorf, lange Schlangen an der Essensausgabe und damit weniger Zeit für die Betreuung, keine Möglichkeit zur Toilette zu gehen und eingenässte Schüler, ein hoher Planungsaufwand und damit ein Minus in der Kasse: Maria Siefer-Meyer, Rektorin der Grundschule St. Augustinus, kam am Dienstagabend in der Sitzung des Schulausschusses richtig in Fahrt, als sie die Nachteile der Nutzung der benachbarten Mensa an der Bahnhofstraße erklärte.

Spätestens da war wohl allen Schulausschuss-Mitgliedern klar, dass die Grundschule am Eisenbahnweg eine Mensa braucht. Die Planung der baulichen Erweiterung inklusive der Schaffung einer Mensa in der Grundschule St. Augustinus wurde vom Architekten Andreas Walter vorgestellt. Das Konzept sieht vor, dass ein neuer Klassenraum mit 65 Quadratmetern (qm) geschaffen wird, außerdem eine Mensa auf 250 qm (die multifunktional genutzt wird), insgesamt vier Gruppenräume jeweils zwei à 30 qm und zwei à 70 qm. Zudem werden unter anderem ein Therapieraum und mehr Platz für die Verwaltung benötigt. Insgesamt sieht das Konzept einen Bedarf von 765 qm vor.

Ein Klassenraum fehle in der Planung aber trotzdem noch, bemerkte Siefer-Meyer. Die Feinplanung müsse in der kommenden Zeit weiter ausgeführt werden, sagte Erster Stadtrat Andreas Krems. Es ginge im Ausschuss darum, die bisherigen Planungen zu billigen, damit der Architekt in die weitere Ausgestaltung einsteigen könne.

Die Grundschule soll durch einen Anbau erweitert werden. Außerdem sollen Räume umgenutzt werden, auch ist eine kleine Erweiterung in den Innenhof des Gebäudes geplant. Eine Aufstockung mit einem zweiten Geschoss sowie eine Überplanung des Innenteils seien nicht ideal, erläuterte Architekt Walter.

Wie dringend mehr Platz benötigt wird, führte Siefer-Meyer aus, als Dr. Hermann Bergmann (IBC) nach der Zukunftssicherheit der Vergrößerung fragte. An der Schule herrsche absoluter Platzmangel. Kinder mit einem Status, die im Zuge der Integration oder Inklusion die Schule besuchen, müssen beispielsweise mit ihrem Integrationshelfer auf den Fluren ihre Klassenarbeiten schreiben. Momentan gibt es an der Schule laut Siefer-Meyer elf Klassen, weil der vierte Jahrgang nur aus zwei Klassen besteht. Sonst seien die Jahrgänge immer dreizügig gewesen, das zeichne sich auch für die Zukunft ab. Mit der jetzigen Planung seien die Probleme gelöst, so die Rektorin.

Prof. Dr. Lucien Olivier von der CDU brachte die Idee eines Neubaus ein. Doch Architekt Walter bescheinigte dem Gebäude aus den 1960er Jahren eine gute Substanz und Statik. Es sei eine insgesamt funktionsfähige Schule, die erhalten werden könne, führte er aus.

Auch Siefer-Meyer sah keine Notwendigkeit für einen Neubau. Die Verwaltung könne die Idee trotzdem gerne aufnehmen, so Krems. Allerdings solle bedacht werden, dass die anzubauende Fläche gering sei, ein Anbau mit etwa drei Millionen zu Buche schlage und ein Neubau bestimmt zweieinhalb mal so viel koste. Olivier brachte den Antrag ein, dass die Verwaltung eine Überschlagsrechnung für einen Neubau anfertigt. Diesem Zusatz wurde mit einer Enthaltung zugestimmt, die Pläne des Architekten wurden vom Ausschuss zur Kenntnis genommen.


     www.cloppenburg.de 
Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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