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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Weihbischof wollte mal Lehrer werden

03.05.2019

Cloppenburg Weihbischof Wilfried Theising hat nun die Liebfrauenschule Cloppenburg besucht. Dabei traf er sich zu Gesprächen mit der Schulleitung, dem Lehrerkollegium, den Schülern, sowie Schüler- und Elternvertretern.

Als Vorsitzender des Stiftungsrates der Schulstiftung St. Benedikt freue er sich, bei diesem Besuch einen tieferen Einblick in die Schule zu bekommen, sagte Theising beim Treffen mit dem Lehrerkollegium in der großen Pause. Schulen seien ein wichtiges Thema im Bischöflich Münsterschen Offizialat. „Es liegt mir viel daran, die Schulen gut auszustatten mit Personal, Gebäuden und Infrastruktur“, betonte der Weihbischof. Er habe allerdings auch den Eindruck, dass die Schulen der Schulstiftung St. Benedikt in dieser Frage auf einem guten Weg seien.

Und das, obwohl private Schulträger in Niedersachsen deutlich höhere Eigenanteile aufbringen müssten als in einigen anderen Bundesländern. Die Anmeldezahlen, so berichtete Schulleiter Oberstudiendirektor Andreas Weber, seien sehr gut. Er erlebe es immer wieder, dass Lehrkräfte von außen mit großem Respekt auf kirchliche Schulen schauen würden, zeigte sich Theising zufrieden. Den guten Ruf der Schule bestätigte der Schulleiter: „Viele haben hier das Gefühl, dass man sich um sie kümmert.“ Daher sei es wichtig, die Schule als pastoralen Raum ständig neu zu beleben.

Im Anschluss an das Lehrerkollegium begrüßten alle Schulklassen, die keine Klassenarbeiten schrieben, den Weihbischof in der dritten Stunde im Schulhof. Er habe eigentlich selbst lange Zeit Lehrer werden wollen, erzählte Theising ihnen in Verbindung mit einigen Anekdoten aus seiner Schulzeit. Doch als Priester habe er auch immer wieder die Möglichkeit, als Lehrer tätig zu werden. Und er freue sich, die Liebfrauenschule „als so tolle Schule“ wahrnehmen zu können. Den Lehrkräften dankte er für ihre gute Arbeit. „Gut, dass wir Sie haben“, sagte er. „Ihr seid die Zukunft unserer Gesellschaft und unserer Kirche“, rief er den Schülern zu. Bevor er sich mit der Schülervertretung zum Gespräch zusammensetzte, spendet er den Anwesenden auf Wunsch den Segen.

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