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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

18 Gruppen aus ganz Deutschland messen sich im Museumsdorf

20.10.2018

Cloppenburg Der 39. Bundeswettbewerb des Jugendrotkreuzes (JRK), der Nachwuchsabteilung im Deutschen Roten Kreuz, steigt am kommenden Samstag, 27. Oktober, im Cloppenburger Museumsdorf. Unter dem Motto „Mit Menschlichkeit durch die Vergangenheit“ messen sich 18 JRK-Gruppen aus ganz Deutschland.

Die wichtigsten Fragen rund um den Wettbewerb hat die NWZ an Hilke Loerts gestellt. Sie ist JRK-Landesreferentin und hauptamtlich für die Planung der Veranstaltung zuständig.

Wer ist für den Wettbewerb qualifiziert

Das Organisationsteam des JRK-Bundeswettbewerbes um Hilke Loerts (rechts) bei der Besichtigung im Cloppenburger Museumsdorf BILD: Gloria Balthazaar

Zahlen und Fakten rund um den Bundeswettbewerb:

Rund 350 Personen werden am Samstag in Aktion sein. Insgesamt 18 Gruppen, mit jeweils sechs bis neun Teilnehmern, nehmen aktiv am Wettbewerb teil. Dazu kommen Gruppenleiter und sogenannte Schlachtenbummler, also Zuschauer, sowie über 100 ehrenamtliche Helfer, wie Schiedsrichter und Mimen für die Erste-Hilfe-Stationen.

Über 500 Kilometer müssen einige Gruppen auf ihrem Weg nach Cloppenburg zurücklegen. Die weiteste Anreise hat die Gruppe aus dem Kreisverband Südfranken in Bayern. Den kürzesten Weg hat das Team aus Bad Zwischenahn (Landkreis Ammerland).

19 Stationen gilt es für die Teilnehmer, die zwischen zwölf und 16 Jahre alt sind, zu absolvieren. Sie laufen den Parcours durch das Museumsdorf ab und lösen Aufgaben – unter anderem in den Bereichen Rot-Kreuz-Wissen, Sport-Spiel und Erste Hilfe. Jeweils zwölf Minuten haben die Jugendlichen für eine Aufgabe Zeit. Bewertet wird ihre Leistung von Schiedsrichtern. Wer die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt den Bundeswettbewerb.

Zunächst müssen sich die Jugendlichen in Wettbewerben auf Kreisebene gegen die Konkurrenz durchsetzen, anschließend auf Landesebene. Deutschlandweit gibt es 19 Landesverbände – mit Ausnahme von Bremen schicken alle ihre beste Gruppe nach Cloppenburg.

Die Aufgabengebiete sind dabei immer dieselben: „Die Jugendlichen müssen Aufgaben zur Ersten Hilfe, zum Rot-Kreuz-Wissen oder zu sozialen Themen lösen“, erklärt Hilke Loerts. Auch spezielle Schwerpunktthemen werden abgedeckt: „Beim Bundeswettbewerb spielen die Themen Suchtprävention und Menschlichkeit eine wichtige Rolle. Die Jugendlichen haben sich in den Gruppenstunden mit diesen Themen beschäftigt und müssen dazu verschiedene Aufgaben lösen.“

Die genauen Aufgaben kennt Loerts noch nicht. Die werden vom Bundesverband entwickelt und den Schiedsrichtern erst kurz vor dem Wettbewerbsstart mitgeteilt.

Wie läuft der Bundesentscheid ab?

Da die Gruppen aus ganz Deutschland zusammenkommen, reisen sie bereits am Freitagabend an. Untergebracht werden die Teilnehmer im Cloppenburger Clemens-August-Gymnasium. „Dort haben wir die perfekten logistischen Voraussetzungen gefunden“, meint Loerts.

Der eigentliche Wettbewerb findet dann am Samstag statt. Ab 9 Uhr absolvieren die Teilnehmer einen Parcours durch das Museumsdorf. An den verschiedenen Stationen zeigen sie ihr Können in Theorie und Praxis. „Bei der Ersten Hilfe müssen die Jugendlichen in der Regel Wunden versorgen. Aber auch eine Reanimation kann gefordert werden“, erklärt die JRK-Landesreferentin die Anforderungen für diesen Bereich. Am Abend findet dann die Siegerehrung statt, bei der der Bundessieger verkündet wird.

Kann man beim Wettbewerb zuschauen?

Wer sich selbst einen Eindruck vom Bundeswettbewerb verschaffen möchte, kann dies gerne tun. „Wir wollen extra an jeder Station eine Infotafel aufstellen, auf der die Besucher des Museumsdorfes nachlesen können, welche Aufgabe es zu bewältigen gilt“, erklärt Loerts und ergänzt: „Wer Fragen zu einzelnen Aufgaben hat, darf sich auch an unsere Schiedsrichter wenden.“ Schließlich freue man sich, wenn sich viele Menschen für die Arbeit und verschiedenen Aufgaben des JRKs interessieren.

Gloria Balthazaar
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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