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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Schüler zum Umdenken angeregt

06.09.2019

Cloppenburg Der Standby-Zustand bei Elektrogeräten verursacht oftmals sinnlos Strom und außerdem noch hohe Stromkosten. Um nicht nur die Energiekosten bei den Schulträgern zu senken, sondern auch um für den Umweltgedanken zu sensibilisieren, haben die Stadt Cloppenburg und die Gemeinde Emstek zum vierten Mal für ihr gemeinschaftliches Umweltprojekt „Runterschalten – Klima halten“ 20 vorbildliche Schulen im gesamten Kreisgebiet mit bis zu 500 Euro bedacht.

Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese dankte im Historischen Ratssaal Lehrern, Schülern und Hausmeistern für ihr Engagement. „Es ist wichtig, dass alle mitmachen.“ Er vergab Urkunden an die Schulvertreter der Cloppenburger Schulen. Zu den zehn städtischen Schulen gehören: Grundschule St. Andreas, Antonius-von-Padua-Grundschule, Grundschule St. Augustinus, Grundschule Emstekerfeld, Grundschule Galgenmoor, Paul-Gerhardt-Grundschule, Grundschule Wallschule, Oberschule Pingel Anton, Oberschule Pingel Anton (Nebenstelle Galgenmoor), Johann-Comenius-Oberschule.

Unterstützt wurde Wiese von Stefan Sandker vom Landkreis Cloppenburg und Franz-Josef Rump von der Gemeinde Emstek. Sandker ehrte sechs Landkreis-Schulen: Copernicus-Gymnasium Löningen, Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg, Berufsbildende Schulen am Museumsdorf, Förderschule Elisabethfehn, Förderschule Maximilian-Kolbe-Schule Löningen und Förderschule Albert-Schweitzer-Schule Cloppenburg.

Urkunden gingen auch aus der Hand von Franz-Josef Rump an vier Schulen der Gemeinde Emstek: Grundschule Emstek, Grundschule Bühren, Grundschule Höltinghausen und Grundschule Halen.

Die Aktion soll das Bewusstsein der Schüler stärken, indem darauf geachtet wird, dass die Schule nicht unnütz Energie verschwendet. Somit wird dem Nachwuchs der Gedanke des Energiesparens so vermittelt, dass er diesen selbstverständlich auch im Alltag anwendet.

Zu dem Klimaschutzprojekt gehörte auch, dass der Müll richtig getrennt wird. Oder auch, dass darauf geachtet wird, bei ausreichend Tageslicht oder beim Verlassen des Klassenraums das Licht auszuschalten. Ebenso spielten richtiges Heizen und Lüften eine große Rolle. Zusätzlich arbeiteten die Schüler an unterschiedlichen anderen Klimaprojekten.

Für das Schuljahr 2018/19 wurden die Schulen von den Projektverantwortlichen bewertet. „An den Energieverbräuchen haben wir abgelesen, was herausgekommen ist“, erklärte Wiese das Verfahren.

Für Schulen, die nicht mehr Handlungsspielraum beim Energiesparen haben, weil ihre Kosten bereits runtergefahren wurden, gelte es, den „Belohnungsfaktor“ zu bewahren. „Schließlich sind wir noch nicht am Ende des Weges“, sagte Wiese.

Ein Diskussionsthema war auch, was man am Projekt verbessern könne. Anne Hinners, Leiterin der Umwelt-AG am Clemens-August-Gymnasium, wünscht sich mehr Austausch untereinander und brachte ein Informationsmedium ins Spiel. Auch beim Leiter der Grundschule St. Andreas, Ingo Götting, fand der Gedanke Anklang: „So sammeln wir Ideen und lernen von anderen.“

Niklas Grönitz Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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