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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Lydia Benecke enträtselt Psychopathinnen

16.09.2019

Cloppenburg Entspannt sitzt die Kriminalpsychologin Lydia Benecke in einem gemütlichen Sessel auf der Bühne der gut besuchten Cloppenburger Stadthalle und nimmt die Besucher mit in die Welt der Psychologie, und enttarnt gemeinsam mit ihnen die Gedanken- und Gefühlswelt von Psychopathinnen.

In ihrem Vortrag „Psychopathinnen: Die Psychologie des weiblichen Bösen“ zeigte Lydia Benecke auf, wie Psychopathinnen denken, handeln und wie geschickt sie ihre Umwelt manipulieren. Sie analysierte in ihrem Vortrag Fallgeschichten von Täterinnen und zeigt, wie skrupellos Psychopathinnen handeln, sich hinter der Rolle der schutzbedürftigen, schwachen Frau verstecken und auf diese Weise oft lange Zeit unentdeckt schwerste Straftaten bis hin zum brutalen Mord begehen können.

Aber die Expertin beschränkte sich nicht nur auf wissenschaftliche Erläuterung von psychologischen Krankheitsbildern, sondern ließ die Besucher fleißig mitanalysieren. Einige von ihnen hatten längere Anreisen auf sich genommen, um den Vortrag der in einem Gothic-Kleid auftretende Psychologin zu erleben. „Ich interessiere mich schon lange für Psychologie und Kriminologie und bin von dem Thema Psychopathinnen fasziniert. Da ich das Buch auch gelesen habe, wollte ich Lydia Benecke unbedingt mal live erleben“, erklärte eine Besucherin, die mit ihrer Freundin eigens aus Osnabrück angereist war.

Anhand zahlreicher Daten und Fakten – aber immer mit einer großen Prise schwarzem Humor – analysierte die Expertin reale Kriminalfälle, anonymisierte Beispielen aus ihrer beruflichen Praxis sowie auch Filmsequenzen aus Basic Instinkt 2 und zeigte die charakteristischen Verhaltensweisen von Psychopathinnen auf. So machte sie deutlich, in welcher erschreckenden und perfiden Art und Weise Psychopathinnen ihr komplettes Lebensumfeld zu ihren eigenen Gunsten manipulieren. Dabei nähmen die Täterinnen auch auf ihre eigenen Kinder keine Rücksicht. Auch sie seien nur ein Mittel zum Erreichen ihrer eigenen Ziele seien, erklärte Benecke. So beschrieb sie das Verhalten einer hochgradig psychopathischen Mutter, die ihre Kinder ohne Rücksicht gnadenlos manipuliert und ausnutzt.

In der Pause bildete sich eine lange Schlange von „Fans der morbiden Themen“, die sich die Bücher der Autorin signieren ließen. Für inhaltliche Fragen und intensive Diskussionen rundum das Thema Psychopathinnen stand sie am Ende eines Abends voller Informationen und erschreckender Einblicke in die Welt von psychopathischen Täterinnen zur Verfügung.

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