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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Die NWZ mal anders nutzen

22.02.2019

Cloppenburg „Die Arbeit mit der Zeitung macht mir viel Spaß“, sagt Marius. Der Schüler des St.-Vincenz-Hauses in Cloppenburg hat dem Beginn des Projekts „Lesen und Schreiben verbindet“ sehnsüchtig entgegengefiebert. Denn auch im vergangenen Jahr hatte er mit Freude an der Aktion teilgenommen und die NWZ gerne gelesen. In diesem Jahr beteiligt sich die Förderschule in Cloppenburg mit fünf Abschlussklassen (AB) an dem Projekt. Drei Monate lang erhalten sie täglich die NWZ in die Schule geliefert.

„Lesen und Schreiben verbindet“ ist eine Aktion von der Nordwest-Zeitung, dem Bezirksverband Oldenburg und dem Aachener Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren. Sie bietet den beteiligten Schulen, Tagesstätten und Pflegeheimen die Möglichkeit, die Tageszeitung ganz individuell einzusetzen.

Marius hat mit seinen Klassenkameraden der AB 6 unter anderem eine Mappe angelegt. In diese haben sie Artikel eingeklebt, die ihnen am besten gefallen haben. Bei Marius dominieren Artikel zum Thema Fernsehen. Sein Klassenkamerad Lars hingegen hat alles, was mit Musik zu tun hat, gesammelt. Besonders der Artikel „Mit Leichtigkeit von Tango bis Samba“ hat ihm gefallen.

Darüber hinaus haben die Schüler auch Masken für den Karneval aus den Zeitungen gebastelt – und aus den bereits gelesenen NWZ-Ausgaben Biomülltüten hergestellt. „Wir wollten die Zeitung sinnvoll verwerten“, erzählt die pädagogische Mitarbeiterin Petra Rauer. Sie hatten gelesen, dass in Oldenburg die grünen Biomüllbeutel aus Plastik nicht mehr erlaubt seien, und sich daher eine Alternative überlegt.

Auch in den anderen Klassen haben sich die Schüler intensiv mit der NWZ beschäftigt. „Wir haben ein Arbeitsblatt bekommen, das wir jeden Tag ausfüllen“, erzählt Dragan. Darin tragen die Schüler unter anderem ein, über welche Sportarten im Sportteil berichtet wurde und worüber es im Nachrichten- und Wirtschaftsteil ging.

Die Klasse AB 2 von Lehrerin Heike Kruschel hat sich unterdessen intensiver mit Verkehrsunfällen beschäftigt. „Was uns erschreckt hat ist, wie viele Unfälle es gibt“, sagt Kruschel. Viele Fahrer seien dabei auch unter Drogen- und Alkoholeinfluss gefahren. „Das hat uns erschüttert.“ Die Schüler haben daher alle Berichte zu Unfällen auf ein Plakat aufgeklebt, um klarzumachen, was alles passieren kann.

Auch über Themen aus der Zeitung wurde diskutiert. So hat die Klasse von Bernd Wehage-Sante über die Insolvenz der Fluggesellschaft Germania und die Einstellung der Produktion des Airbus A380 gesprochen. „Ich bin sehr überrascht, wie gut das Projekt angenommen wird“, sagt der Lehrer. Die Motivation zum Lesen sei da.

Den Schülern macht die Arbeit mit der NWZ sehr viel Spaß und viele haben die Zeitung schon als täglichen Begleiter liebgewonnen. Für die nächsten Wochen haben sie sich bereits weitere Aktionen vorgenommen. In einer Projektwoche wollen sie unter anderem einen Zeitungsturm aus den gelesen Ausgaben basteln und eine eigene kleine Zeitung für die Schule entwerfen.

Renke Hemken-Wulf Friesoythe / Redaktion Münsterland
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