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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Alte Sporthallen in neuem Glanz

21.11.2019

Cloppenburg Kaum sind die Handwerker weg, fliegen hier schon wieder die Bälle durch die Luft. Die Schüler und Lehrkräfte der kirchlichen Liebfrauenschule konnten es kaum erwarten, ihre beiden Turnhallen wieder in Betrieb zu nehmen. Über ein Jahr verhinderte eine Baustelle, zeitweise in beiden Hallen gleichzeitig, das Spielen. Die Arbeiten umfassten die Sanierung der Dächer, die energetische Sanierung der Außenhülle, die Erneuerung der Heizungs- und Beleuchtungsanlage, den Austausch der Trinkwasseranlage und die Anpassung an Brandschutzvorgaben.

Die große Halle hat inklusive der Bühne eine Fläche von 510 Quadratmeter, die kleine Halle ist 410 Quadratmeter groß. Die gesamte Baumaßnahme kostete 1, 97  Millionen Euro. Davon wurde der größte Teil aus Kirchensteuern bezahlt. Mit 600 000 Euro beteiligte sich der Landkreis Cloppenburg, 26 796 Euro gab der Projektträger Jülich als Zuschuss für die Beleuchtungsanlagen dazu.

Schulleiter Oberstudiendirektor Andreas Weber lud Uwe Kathmann, Vorstand der bischöflichen Schulstiftung St. Benedikt, und Kreisrat Neidhard Varnhorn zu einem Besichtigungstermin ein. „Wir freuen uns sehr, dass uns der Kirchensteuerrat und der Landkreis diese Maßnahme finanziert haben“, sagte Weber. „Kein Vergleich zu früher“, zeigte sich Varnhorn angesichts der hellen Räume beeindruckt. Eine gute Sporthalle sei genauso wichtig wie gute Klassenräume. „Das Geld des Landkreises ist hier gut investiert. Das haben wir gerne gegeben“, sagte der Kreisrat.

Auch Kathmann freute sich darüber, dass die Schüler jetzt so gute Sportmöglichkeiten haben. Sport sei schließlich ein wichtiger Bestandteil der Liebfrauenschule. Hier konnte ihm Stephan Suttrup, Sportkoordinator für die Jahrgänge elf und zwölf, nur beipflichten. Neben den üblichen Schulsportarten, regelmäßigen Turnieren für Basketball, Volleyball und Handball, könnten die Schüler auch Angebote wie Segeln, Rafting, Klettern und Kanuing wahrnehmen. Außerdem sei an der Außenwand der Turnhalle eine Boulderwand zum Klettern geplant.

Auch 450 Quadratmeter Nebenflächen wie Umkleideräume und Sanitärbereiche sind erneuert worden. Besonders freute sich Suttrup über die Geräteräume. „Jetzt muss nicht mehr alles so gestapelt und gequetscht werden.“

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