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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Mitarbeit In Cloppenburger Ferienbetreuung: Französin stürzt sich ins Abenteuer Praktikum

17.04.2019

Cloppenburg Die Normannen sind ein abenteuerlustiges und reisebegeistertes Völkchen, sagt Delphine Torchet. Sie selbst ist der beste Beweis dafür. Denn die Mitarbeiterin einer Schule in der Cloppenburger Partnerstadt Bernay absolviert gerade ein einwöchiges Praktikum in der Ferienbetreuung der Roten Schule. Sie wolle selbst erleben, wie es für ihre Schüler ist, sich mit wenigen Deutschkenntnissen in das „Abenteuer Praktikum“ zu stürzen, erläutert sie beim Pressetermin am Dienstagvormittag in der Roten Schule.

Torchet ist an der Berufsbildenden Schule in Bernay zuständig dafür, dass die etwa 16 bis 17 Jahre alten Schüler ein Praktikum absolvieren – gerne auch im Ausland. Denn so können ihre Schüler ein anderes Land noch besser kennenlernen und kommen aus ihrer Heimat raus, sagt Torchet. Insgesamt sieben Schüler haben schon für die Dauer von 30 Tagen im St.- Pius-Stift gearbeitet. Anfang 2020 sollen auch die ersten Bernayer Schüler, die unter anderem in den Bereichen Pädagogik und Pflege schulisch ausgebildet werden, in der Roten Schule mitarbeiten.

Und um dies vorzubereiten und selbst ein Praktikum hier zu erleben, hat sich die Französin zur Mitarbeit bei der Ferienbetreuung entschieden. Untergekommen ist sie, wie es auch bei den Praktikanten der Fall ist, in einer Familie – bei der Cloppenburgerin Ingrid Krudewig.

Mit ihr zusammen hat Torchet auch die Nachrichten zum Brand der Kathedrale Notre-Dame verfolgt. Bis Mitternacht hätten sie vor dem Fernseher gesessen. Krudewig, der selbst die Tränen liefen, habe die Berichterstattung übersetzt. Es sei eine Katastrophe, sagt Torchet, die von Freunden vor Ort mit Neuigkeiten versorgt wird. „Ganz Frankreich ist erschüttert und traurig“, beschreibt sie die Stimmung im Land.

Eine willkommene Ablenkung dürfte da das Toben und Spielen in der Roten Schule sein. Der Französin gefällt das Praktikum „sehr gut“. Die Kinder seien im Gegensatz zum französischen Nachwuchs sehr selbstständig, außerdem sei die Betreuung freier und weniger streng geplant als in der Heimat, sagt Torchet. Gut findet sie auch, dass in der Cloppenburger Einrichtung gemeinsam gefrühstückt wird. „Delphine findet die deutschen Brötchen und das große Frühstück hier toll“, berichtet Ingrid Krudewig.

An Cloppenburg mag die Französin, die schon siebenmal hier war, den Charme der Stadt und dass sie von hier aus in kurzer Zeit im Grünen ist. Die positiven Erfahrungen während ihres Praktikums wird Torchet bestimmt an ihre Schüler weitergeben – damit auch sie bald das „Abenteuer Praktikum“ in Cloppenburg wagen.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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