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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

In CAG-Mensa schmeckt es nicht nur Schülern

07.12.2018

Cloppenburg Es ist kurz nach Ende der sechsten Schulstunde, da haben sich bereits lange Schlangen an den insgesamt vier Theken in der großen Mensa auf dem Gelände des Clemens-August-Gymnasiums (CAG) gebildet. Auch Jette Koopmann steht in der Schlange, sie bevorzugt das vegetarische Essen. An diesem Donnerstag gibt es deshalb für sie ein Ragout mit buntem Gemüse, dazu Schupfnudeln und einen Salat. „Es ist super, dass es verschiedene Gerichte gibt. Das vegetarische Menü hat mir bisher immer gut geschmeckt“, sagt die Zehntklässlerin.

Bis zu 250 Essen werden hier täglich ausgegeben – an Schüler des CAG, der Berufsbildenden Schulen am Museumsdorf, der St.-Augustinus-Grundschule, an die Mitarbeiter des Medienzentrums und der Polizei. Es sei nicht einfach gewesen, die Mensa im Februar nach vier Jahren ohne Mittagsverpflegung auf dem Gelände zu etablieren, erinnert die CAG-Schulleiterin Annette Ovelgönne-Jansen am Donnerstag. „Die Schüler mussten nach vier Jahren wieder daran gewöhnt werden, zum Mittagessen das Schulgelände nicht zu verlassen. Das Angebot nimmt immer weiter an Fahrt auf.“

Möglich sei der neue Betrieb nur durch die Förderung des Landkreises gewesen. Die vier Gerichte kosten zwischen 2,30 und 4,50 Euro. Insgesamt sechs Mitarbeiter sorgen gemeinsam mit Küchenchef Uwe Fischer für einen reibungslosen Ablauf.

Dieser ist mit der Ausstattung der Mensa sehr zufrieden. Denn beim Einzug des neuen Betreibers Curom, der Küche der Fachkliniken St. Marien/St. Vitus GmbH aus Neuenkirchen-Vörden, musste auch mit Hilfe des Landkreises noch einiges neu angeschafft oder verändert werden.

„Die vegetarischen Gerichte werden immer beliebter. Auch italienische Gerichte wie Pasta laufen häufig sehr gut“, weiß der Koch. Zur Auswahl stehen ein Menü, Frittiertes, Mediterranes, Vegetarisches, Desserts und eine Salatbar.

Das Konzept der gesunden Ernährung der Curom werde nicht dadurch zerstört, dass auch mal Spaghetti und Burger auf dem Mensa-Tablett landeten, meint Dr. Thomas Heinz, Geschäftsleiter der Curom. Das Essen wird jeden Tag kalt angeliefert und in der Mensa warm gemacht. So könnten die Mitarbeiter auch kurzfristig auf eine höhere Nachfrage reagieren, sagt Küchenchef Fischer.

Dass sich die Mensa für den Betreiber schon nach etwa zehn Monaten lohne, sei toll, findet die CAG-Schulleiterin. Das liege unter anderem auch daran, dass sich die Mitarbeiter der gegenüberliegenden Polizei oder vom Medienzentrum gerne in der Mensa bekochen lassen. Eine Ausweitung auf andere Betriebe oder Institutionen sei derzeit nicht geplant, sagt Ovelgönne-Jansen.

Auch Malte Bartels gefällt die Abwechselung auf dem Teller. Zweimal wöchentlich, wenn der CAG-Gymnasiast acht Stunden hat, isst er hier. Und auch an diesem Donnerstag macht er sich mit seinem Teller Spaghetti Bolognese auf den Weg zu seinen Freunden, die schon an einem großen Tisch Platz genommen haben.


Sehen Sie einen Film unter   www.nwzonline.de/videos 
Mareike Wübben Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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