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Feuer am Faschings-Festzelt
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

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Feuer am Faschings-Festzelt

NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Abschluss in der Tasche – und nu?

14.06.2019

Cloppenburg Was will ich später einmal werden? Mit dieser Frage setzt sich im Laufe seines Lebens jeder Mensch auseinander – mal mehr und mal weniger erfolgreich. Das aktuelle Schuljahr ist in den letzten Zügen, die letzten Prüfungen stehen an oder die Noten sind schon vergeben.

Unsere Zeitung wollte wissen, was junge Menschen bei ihrer Zukunftsplanung umtreibt. Deswegen haben wir uns mit Schülern aus der Stadt zusammengesetzt und sie nach ihren Perspektiven, Wünschen und Zielen gefragt. Den Anfang der Reihe macht die Johann-Comenius-Oberschule.

Im Leitbild der Schule ist verankert, dass die Schüler optimal auf den weiteren beruflichen oder schulischen Werdegang vorbereitet werden. Hierzu werden ab Klasse 7 viele berufsorientierende Maßnahmen organisiert: Kompetenzfeststellungsverfahren, Führen eines Berufswahlordners, Bewerbungstraining, Praktika in den berufsbildenden Schulen, Betriebsbesichtigungen und Betriebspraktika. Tatkräftige Unterstützung erfahren die Schüler zusätzlich durch sozialpädagogische Mitarbeiterinnen.

Lisa Koopmann

Lisa Koopmann, 16 Jahre

Nach einem einwöchigen Praktikum in den Osterferien stand für die 16-Jährige Lisa Koopmann fest, dass sie eine Ausbildung zur Altenpflegerin machen möchte. Bei einem Berufsorientierungsprojekt in Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen am Museumsdorf hatte sie sich den Bereich „Pflege und Soziales“ ausgesucht und fand ihn cool. Beim Berufsorientierungsprojekt „Szenenwechsel“ lernte sie die Arbeit im Krankenhaus kennen – was ihr nicht besonders gefiel. So fiel die Wahl auf Altenpflege. „Ich freue mich auf die neue Klasse. Wir haben Blockunterricht, 3 Monate Schule, drei Monate Praktikum. Ich bin gespannt, die unterschiedlichen Bereiche kennen zu lernen“, sagt die 16-Jährige, die momentan für den Führerschein lernt.

Maxim Kristal

Maxim Kristal, 17 Jahre

Für sechs Monate in die USA fliegt Maxim Kristal aus der 10Rc in wenigen Tagen. Dort will der 17-Jährige seinen Horizont erweitern, sein Englisch verbessern und jobben. Zunächst kommt der Cloppenburger bei Freunden der Familie unter, die dort mit einer Auto-Firma selbstständig sind. Dort in Portland kann der Realschüler erst arbeiten, bevor er reisen und unterwegs weiter arbeiten will. „Schon in der siebten Klasse stand für mich fest, dass ich ins Ausland will – am liebsten nach Kanada oder in die USA“, sagt Maxim, der sich gut vorstellen kann, später in Kanada zu leben. Ihm gefallen die Größe und Einsamkeit des Landes, außerdem seine Kultur. Vorher möchte er in Deutschland gerne eine Ausbildung zum Flugmechaniker machen, am liebsten in einer größeren Firma wie Airbus.

Murat Aydin

Murat Aydin, 17 Jahre alt

Erst Abi, dann das BWL-Studium – dieses Ziel hat Murat Aydin. Der Realschüler findet vor allem die Arbeit in Banken spannend, die er während eines dreiwöchigen Praktikums bei der OLB in Cloppenburg kennenlernen durfte. Wie können die Kunden ihr Geld anlegen, wie können sie es vermehren, wohin fließt das Geld – all das sind Fragen, die der Zehntklässler spannend findet. „Der Beruf des Bankkaufmann ist breitgefächert, man muss nicht nur am Schalter sitzen, sondern kann auch beraten“, findet der 17-Jährige. Nach den Ferien wird er das Wirtschaftsgymnasium in Cloppenburg besuchen. „Ich möchte vor allem unabhängig und selbstständig werden“, wünscht sich der Realschüler. Ein erster Schritt ist der Führerschein, der in den Ferien gemacht wird.

Duc Vu Nguyen

Duc Vu Nguyen, 16 Jahre alt

Nichts handwerkliches sonder eher was auf dem Büro möchte Duc Vu Nguyen später mal beruflich machen. Der 16-Jährige aus Ahlhorn beginnt nach den Sommerferien auf dem Wirtschaftsgymnasium in Wildeshausen, um sich dort aufs Abitur vorzubereiten. Bei der Anmeldung wurde er von den Sozialpädogen der Oberschule unterstützt. Ein dreiwöchiges Praktikum hat ihn zum Landkreis geführt – das hat ihm grundsätzlich gut gefallen, es gab aber auch Bereiche, die dem Ahlhorner weniger zugesagt haben. „Ich bin noch offen, was ich nach dem Abitur machen will. Das Abi ist erst einmal mein Ziel. Ich hoffe, dass ich in den drei Jahren Schulzeit noch ein Praktikum machen kann“, sagt der Realschüler. In den Ferien wird er als Kassierer jobben.

Nurgül Aydin

Nurgül Aydin

Eigentlich wollte Nurgül Aydin eine Ausbildung beginnen. Dann entschied sie sich aber für die einjährige Berufsfachschule Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Büromanagement an der Berufsbildenden Schule am Museumsdorf. „Ich bin noch jung, ich habe noch Zeit. Außerdem möchte ich mich in der Schule auf die Ausbildung vorbereiten“, sagt die 17-Jährige. Nach der Fachschule kann sich Nurgül vorstellen, noch das Abi oder Fachabi zu machen. Ihre Praktika in einer Arztpraxis und bei einem Rechtsanwalt haben der Zehntklässlerin gezeigt, dass sie gerne am Computer und mit Menschen arbeitet. Möglich wäre für sie auch eine Ausbildung zur Immobilienkauffrau. In den Ferien kümmert sie sich um den Führerschein und jobbt in einer Bäckerei.

Therese Menke

Therese Menke

Als zahnmedizinische Fachangestellte beginnt Therese Menke am 1. August ihre Ausbildung bei einem Cloppenburger Kieferorthopäden. „Ich wollte schon als kleines Kind was mit Medizin machen. Ich habe den Zukunftstag in meiner jetzigen Ausbildungspraxis gemacht und dort auch ein Praktikum absolviert“, berichtet die Zehntklässlerin. Nachdem sie sich in der Cloppenburger Praxis bewiesen hatte, wurde ihr dort dann auch der Ausbildungsplatz für die kommenden drei Jahre angeboten. Das Abitur zu machen kommt für die 16-Jährige nicht infrage. „Mir macht es Spaß mit Menschen zu arbeiten“, berichtet Therese. Einmal die Woche wird sie während ihrer Ausbildung auch beim Zahnarzt arbeiten, die Schulbank drückt sie dann an den BBS am Museumsdorf.

Deniz Aydin

Deniz Aydin

Was die Zukunft für ihn bringen soll, wusste Deniz Aydin lange Zeit nicht. Er schnupperte ins Handwerk und in die Bank hinein, aber „Handwerk liegt mir nicht und macht mir keinen Spaß“ und die Arbeit in der Bank hatte zwar Spaß gemacht, war aber auch nicht ganz das Richtige. Bei einem Gespräch mit der Schulsozialpädagogin hat der 17-Jährige dann über seine Interessen, Fähigkeiten und seine Ziele gesprochen – und bekam als Tipp die Arbeit beim Finanzamt. Drei Wochen wurde er „durch das ganze Haus gejagt“ und hat viele spannende Bereiche kennengelernt. Um dort zu arbeiten, müsste er aber an der Finanzakademie studieren – und ob er studieren will, weiß der Zehntklässler noch nicht. Nach den Ferien geht es deswegen erst mal ans Wirtschaftsgymnasium – um dort in drei Jahren das Abitur abzulegen. „Das Abitur ist super als Absicherung. Danach sind noch alle Türen offen. Fürs Studium oder die Ausbildung ist es eine perfekte Ausgangslage“, findet der Realschüler.

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Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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