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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Nachruf: Christin mit offenem Ohr für alle Menschen

18.11.2020

Cloppenburg Vielen Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern sowie vielen Schulleiterinnen und Schulleitern ist sie bekannt als eine Vollblutpädagogin, die ihren Beruf mit Herz und Verstand ausgeübt und geliebt hat. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern haben ihr viel zu verdanken. Nun ist Regierungsschuldirektorin i.R. Christa Janik im Alter von 92 Jahren gestorben.

Flucht als 16-Jährige

Als 16-jährige ist sie mit ihrer Mutter und Großmutter aus Breslau nach Kiel geflohen, legte dort ihr Abitur ab und schrieb sich 1951 an der Pädagogischen Hochschule Vechta zum Lehramtsstudium ein. Nach dreijährigem Studium begann ihre Laufbahn als Lehrerin, zunächst in der Volksschule Varenrode. Es folgte im Jahr 1960 die Seminarleitung einer Junglehrerarbeitsgemeinschaft und Fachseminarleitung Mathematik.

Bereits im Jahre 1964 übernahm sie die Schulleitung in Lingen-Laxten. Zehn Jahre später wurde sie für das Amt einer Schulrätin, das dem Landkreis Cloppenburg zugeschlagen wurde, vorgeschlagen. Christa Janik war somit erste Schulrätin im Landkreis. „Sie hatte immer ein offenes Ohr für dienstliche und persönliche Belange, sie war gerecht und um den Menschen bemüht“ äußern sich Weggefährten über die Schulamtsdirektorin, die diesen Titel nie gerne mochte.

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Als Ratgeberin gefragt

Vielmehr verstand sie sich als Ratgebende, die sich mit den Lehrkräften in der Schule in einem Boot wusste und eine am Menschen und an der Sache orientierte Lösung im pädagogischen, persönlichen und menschlichen Bereich suchte. Die Achtung und Würde und Unverletzlichkeit jeder menschlichen Person, des Schulkindes, der Eltern und Lehrerinnen und Lehrer und die fürsorgliche Verbundenheit mit allen, die in ihrer Obhut standen, charakterisieren Christa Janik, der im christlichen Geist jeder Mensch in seiner Einmaligkeit und Größe der liebenden Anteilnahme wert war.

Auch nach ihrer Pensionierung im Jahre 1992 blieb die Würde des Menschen Orientierung und Herausforderung für sie. So initiierte sie – aufgrund ihrer Erfahrung mit der langjährigen Pflege ihrer Mutter – in Kooperation mit der damals genannten Heimvolkshochschule (heute katholische Akademie) Stapelfeld und dem Altenheim Pius-Stift eine Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige und leitete diese viele Jahre.

In Andheri-Hilfe engagiert

Auch hier schenkte sie den Menschen ihr Ohr und ihren Rat. Menschen in der Nähe, aber auch Menschen in der Ferne waren ihr nah. Ihre Solidarität zeigte sie als Fördermitglied der Andheri-Hilfe mit dem Schwerpunkt, wie könnte es anders sein, Bildung und Ausbildung junger Menschen in Indien und Bangladesch. Das Auferstehungsamt findet am diesem Mittwoch in der Andreaskirche statt.

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