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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Clemens-August-Gymnasium vom Nabu ausgezeichnet

26.06.2019

Cloppenburg Als erste fledermausfreundliche Schule im Landkreis Cloppenburg ist jetzt das Clemens-August-Gymnasium (CAG) ausgezeichnet worden. Aus den Händen der ersten Vorsitzenden Luzia Landwehr des Naturschutzbundes (Nabu) Cloppenburg erhielten die Schüler der Jahrgänge fünf bis zehn Plakette und Urkunde.

In einem Projekt „Tatort Natur“ unter der Leitung von Petra Bartels, Studiendirektorin am CAG, erfuhren die Schüler, dass es auch auf dem Dachboden des Gymnasiums die so genannten „Schönen der Nacht“ gibt.

Fledermausrufe hören

Mit einem „Bat-Detektor“ (Bat: aus dem Englischen für Fledermaus) machten sie die Fledermausrufe hörbar. Dieser „Bat-Detektor“ wandelt die hochfrequenten Fledermäuse in hörbare Laute um. Motiviert machten sich die Schüler gemeinsam mit den Naturpädagogen der Kreisjägerschaft Cloppenburg (darunter der Schüler der zehnten Klasse, Antonius Bruns) an die Arbeit, mit Mythen über Fledermäuse als blutsaugende Vampire aufzuräumen. „Es gibt nur eine blutsaugende Art, die in Südamerika beheimatet ist“, erklärte Fledermausbotschafterin Dr. Karin Thole.

Da viele Fledermäuse mittlerweile ebenso wie Vögel um Futter-, Nist- und Brutstellen kämpfen, sind künstliche Nisthilfen mittlerweile fester Bestandteil der Arbeit für den Schutz der heimischen Tierwelt.

„25 verschiedene Arten von Fledermäusen gibt es weltweit“, wusste Schülerin Rada aus der Projektgruppe zu berichten. Jonas und Gregor ergänzten, dass die Fledermäuse geschützt werden müssten, denn deren Lebensraum werde durch Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft eingeengt. „Es gibt zu wenige Insekten, die Nahrungsgrundlage der Fledermäuse“, machten beide deutlich.

Einblicke ins Quartier

So hämmerten und schraubten die gut 30 Naturbegeisterten insgesamt zwölf Fledermauskästen, in die nun Fledermäuse einziehen können. „Bis die Kästen angenommen werden, müssen sich alle noch eine Zeit gedulden“, sagte Thole. Das I-Tüpfelchen bildet eine „Bat-Cam“, die künftig vom Smartphone oder von der Webseite des CAG aus Einblicke in das Quartier der Fledermäuse ermöglichen kann.

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