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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Förderschule Lernen bleibt bestehen

21.06.2018

Cloppenburg Mehrheitlich zugestimmt hat der Kreistag am Dienstagabend, den Förderschwerpunkt Lernen an der Albert-Schweizer-Schule in Cloppenburg bis zum Ende des Schuljahres 2027/2028 fortzuführen. 34 Mitglieder waren im Kreishaus in Cloppenburg anwesend, um über die Beschlussempfehlungen der Fachausschüsse abzustimmen.

Inklusion

Kommunale Schulträger haben diese Möglichkeit laut des Niedersächsischen Schulgesetzes. Im Gegenzug muss die Entwicklung der Schülerzahlen für die Fortführung gerechtfertigt und ein Konzept vorgelegt werden, in dem Maßnahmen zur Zielerreichung für inklusive Schulen in der Region beschrieben werden. Den Antrag für die Verlängerung der Fortführung des Förderschwerpunkts Lernen im Sekundarbereich I haben die Schulleitungen der Förderschulen gemeinsam an den Landkreis gestellt. Elf Städte und Gemeinden des Landkreises Cloppenburg befürworteten dies. Die Eltern behalten die Wahlfreiheit, ihr Kind an die allgemeinbildenden Schulen zu schicken.

Dr. Irmtraud Kannen (Grüne) hält das für den falschen Weg: „Die Verlängerung der Förderschule ist nicht die Lösung. Es fehlt den Schulen an qualifiziertem Personal und an Ressourcen. Ein Fahrstuhl in der Schule ist noch keine inklusive Schule.“ Sie fordert, die allgemeinbildenden Schulen mit Personal und pädagogischen Fachkräften aufzustocken sowie multiprofessionelle Teams einzusetzen. Dr. Michael Steenken (CDU) setzt auf die noch bestehende Wahlmöglichkeit für die Eltern: „Ich finde, das ist ein guter Kompromiss.“

Integration in Schule

Die Mitglieder des Kreistages votierten darüber hinaus, das Projekt Insa (Integration-Schule-Ausbildung) finanziell zu unterstützen. 133 333 Euro sollen bis Juni 2019 fließen. Laut einer Vorlage des Sozialausschusses ist Insa ein Folgeprojekt von „Integra“, welches seit 2015 die Integration von geflüchteten Schülern an den Berufsbildenden Schulen im Landkreis Cloppenburg unterstützt hat. Dieses läuft noch in diesem Monat aus. Das Bundesamt für Migration (Bamf) übernahm dabei mit 100 000 Euro den Großteil der Kosten, der Landkreis steuerte 33 000 Euro hinzu. Da sich die Bewilligung des Folgeprojektes Insa durch das Bamf noch hinziehen könnte, übernimmt der Landkreis vorerst diese Kosten – um die Integrationsarbeit an den Berufsbildenden Schulen fortsetzen zu können.

Behinderten-Vertreter

Fest stehen nun die Mitglieder des Beirates für Menschen mit Behinderung in den Fachausschüssen: Reinhold Krull, Vertretung Bodo Kaffrell (Ausschuss für Kultur und Freizeit); Diana Hömmen, Vertretung Franz Koddenberg (Schulausschuss); Diana Hömmen, Vertretung Franz Koddenberg (Jugendhilfeausschuss); Renate Wingbermühle-Rissmann, Vertretung Martina Kowalski (Ausschuss für Planung und Umwelt); Bodo Kaffrell, Vertretung Reinhold Krull (Verkehrsausschuss). Der Kreistag hatte diese Teilhabe im März beschlossen.

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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