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Aktualisiert vor 8 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Aus Cloppenburger Gymnasiasten werden Akrobaten

23.01.2019

Cloppenburg Für eine eigene Zirkusvorstellung proben derzeit 40 Schüler der fünften und sechsten Klassen am Clemens-August-Gymnasium (CAG) fleißig im Pfarrheim St. Augustinus. In vier Gruppen entdecken sie die Bereiche Clownerie, Jonglage, Akrobatik sowie Einradfahren und können sich aktiv ausprobieren. Vier Lehrkräfte leiten die Schüler dabei an und geben Hilfestellung. Anlass dieser Aktion ist die Projektwoche am CAG: Seit Montag engagieren sich die knapp 1400 Gymnasiasten in 65 Projekten und präsentieren die erarbeiteten Ergebnisse abschließend am kommenden Freitag – unter anderem eben auch die Zirkusvorstellung mit Kostümen und Moderation.

Auf den bereitliegenden Sportmatten im Pfarrheim werden einfache Turnfiguren von der Brücke bis zur Pyramide ausprobiert. Im Obergeschoss balancieren die Schüler auf Rola-Bola-Brettern oder üben das Jonglieren – einige von ihnen können auch beides auf einmal.

Eine weitere Gruppe übt eine eigene Choreographie auf Einrädern ein: Zu zweit oder dritt fahren sie aufeinander zu, nehmen sich an den Händen und fahren im Kreis, ehe sie wieder in entgegengesetzte Richtung davonfahren. Doch nicht nur sportlich können die Schüler aktiv werden, sondern auch künstlerisch. An einer Bastelstation entwerfen sie kreative Plakate für ihre Zirkusvorstellung oder stellen eigene Jonglierbälle aus Luftballons, Reis und Mehl her.

In diesen Tagen gibt es im CAG keinen Gong, der die Pausen ankündigt: Die Schülergruppen arbeiten stattdessen entspannt und flexibel an ihren Projekten – ein freier Workflow entsteht. So läuft eine kleine Gruppe des Video-Workshops mit Kamera und Stativ durch die Gänge, bespricht sich und legt die nächsten Planungsschritte fest. Auf Bänken sitzen Schüler zu zweit oder dritt und diskutieren über ihre Projekte.

In einem der Klassenzimmer im ersten Stock befasst sich eine Gruppe von zehn Schülern der neunten bis zwölften Klassen mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Gerade sind sie telefonisch im Gespräch mit Sponsoren des CAG, um diese als Unterstützer für die Aktion zu gewinnen. Ziel des Projektes ist, viele Leute zur Typisierung zu ermuntern und Geldspenden zu sammeln. Zudem basteln die Schüler kleine Produkte aus Holz, Steinen und Karten mit Herzmotiv, die als „Dankeschön“ an Spender überreicht werden. Zusammen mit der Video-AG filmen sie auch ein Interview mit einem Knochenmarkspender. Am Freitag können sich dann alle, die älter als 17 Jahre alt sind, für die DKMS registrieren lassen.

Die Schulleiterin Annette Ovelgönne-Jansen freut sich sehr, dass es nach langer Zeit wieder eine Projektwoche am CAG gibt: „Es ist Unterricht mal ganz anders.“ Den Lehrkräften wurde freie Hand gelassen, auch persönliche Stärken in den Vordergrund zu stellen. Neben den Lehrern arbeiten aber auch Eltern, Fachleute und Schüler auf Augenhöhe bei den Projekten mit. Ziel war, den Klassenverbund aufzulösen und übergreifende Projekte zu schaffen, so Ovelgönne-Jansen.

Diese Teambildung funktioniere sehr gut, die Schüler seien sehr solidarisch untereinander. Vor Weihnachten hatten die Schüler mit dem Programm „IServ“, das sowohl auf Computern in der Schule und zu Hause als auch auf dem Handy funktioniert, für ihr Wunschprojekt abgestimmt. Anschließend wurden die Abstimmungsergebnisse ausgewertet, die Schüler dementsprechend auf die Gruppen verteilt und untereinander vernetzt. So habe fast jeder Schüler an seinem bevorzugten Projekt teilnehmen können, erklärte Ovelgönne-Jansen, die besonders ihrem Kollegen Christian Eckhardt dankte, der „IServ“ für die Projektwoche optimiert hatte.

Neele Körner Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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