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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Projektwoche An Cloppenburger Gymnasium: Von Traumfänger bis Zockerstube

29.01.2020

Cloppenburg Einradfahren, Computer spielen oder einen Salto machen: Bei der Projektwoche des Clemens-August-Gymnasiums lernen 1350 Schülerinnen und Schüler bis Donnerstag Neues kennen.

Die Jungen und Mädchen konnten im Vorfeld zwischen 64 verschiedenen Kursen wählen. „Wir möchten unsere Schüler in vollkommen andere Bereiche bringen. So bekommen sie neue Anreize vermittelt“, berichtet André Braun, Allgemeiner Stellvertreter der Schulleiterin am Clemens-August-Gymnasium. „Kochkurse, Harry-Potter und Handwerkliches gehören zu unseren Kursen“, beschreibt der Stellvertreter.

Basteln und Turnen

Die Projektwoche findet in dieser Woche in den Klassenräumen, der Sporthalle oder auch im Haus Roter, dem Schwimmbad und bei der Kreishandwerkerschaft statt. „Ich habe aus Wolle und Schaschlik-Spießen einen Traumfänger gebastelt“, berichtet die 14-jährige Anna Spack über den Do-It-Yourself-Kurs. Hier lernen die Schüler aus alten Gegenständen neue zu bauen.

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Sportlich wird es für die Teilnehmer des Akrobatik-Projekts „The Show must go on“ in der TVC-Halle. „Wir möchten den Kindern eine Rolle beim Trapez, das Einradfahren und einen Radschlag beibringen“, erzählt die Sportlehrerin Christine Rösener. „Meistens ist die Überwindung das größte Problem.“ Kursteilnehmer Max Pollex berichtet: „Es ist schwierig die Balance beim Einradfahren zu finden. Aber es sind ja noch ein paar Tage Zeit.“

Geschichte und Digitalisierung

Unter dem Titel „Zocken bis der Arzt kommt?!“ spielen Jugendliche der Jahrgangsstufen 11 und 12 „League of Legends“ und „Counterstrike Go“. Dazu haben die Teilnehmer ihre eigenen PCs mitgebracht. In der mit Kabeln, Monitoren und weiteren technischen Geräten ausgestatteten Zockerstube wird eine top-aktuelle Thematik – die Gaming-Sucht behandelt. „Die Jungen und Mädchen sollen von professionellen E-Sportlern, einer Suchtberaterin und anhand von Gruppenarbeiten die Gefahr der Sucht erkennen“, berichtet der Lehrer Michael Wesselmann. „Ich bin schon gespannt auf den E-Sportler“, sagt der 17-jährige Kursteilnehmer Jan Bussmann. „Vielleicht lernt man ja etwas von ihm übers Spielen“, erwartet der Schüler.

Neben dieser Digitalisierung wagen einige Teilnehmer auch einen Blick in die deutsche Geschichte. Der Kurs „Z(w)eitzeugen“ befasst sich mit der Ausgrenzung und Diskriminierung zu Zeiten des Nationalsozialismus. „Es hätte damals jeden treffen können“, sagt Bernadette Schendin, die im Verein Heimatsucher arbeitet und das Projekt betreut. „Mir geht es darum, die Berichte der Zeitzeugen zu dokumentieren. Die Schüler sollen auch die Ausgrenzung zwischen 1933 und 1945 mitfühlen können.“

Michael Diederich Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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