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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Schulneubau soll Geborgenheit schenken

31.08.2019

Cloppenburg „Ein großartiger Tag“, freute sich Schulleiter Johannes Meyer, als sich die Nachbarn und Mitglieder der Tagesgruppe „Mittendrin 2“ des „Familienentlastenden Dienstes“ mit dem Richtkranz auf den Weg durch ein Spalier von Schülerinnen und Schülern zum Richtfest des Schulneubaus der Stiftung St. Vincenzhaus machten. Dieser wird – wie berichtet – voraussichtlich 3,82 Millionen Euro kosten. Sieben neue Klassenräume – einschließlich der erforderlichen Differenzierungsräume – sowie ein Lehrerzimmer, ein Pausenraum, Nebenräume und Therapieräume sind geplant.

Dort musste allerdings mit dem Aufstellen gewartet werden, denn zunächst wurde die Grundsteinlegung zelebriert, zu der Stiftungsvorstand Josef Wolking neben dem Kollegium und den Schülerinnen und Schülern auch zahlreiche Gäste, als Vertreter des Landkreises Hermann Schröer und als Vertreterin der Stadt Petra Gerlach, begrüßen konnte.

Eine Traube von Kindern und Jugendlichen versammelte sich, als die Schatulle mit den Tageszeitungen, den wichtigsten Informationen aus Politik und Kirche, Münzen, den Bauplänen und nicht zuletzt mit zwei von Schülern gemalten Bildern gefüllt wurde. Pfarrer Bernd Strickmann verlas die Urkunde, auf der u.a. zu lesen ist, dass hier ein Ort des Lernens im ökumenischen Sinne entstehen solle: „Ein Segen für die Stadt und für alle, die hier wohnen und arbeiten.“ Architekt Ulrich Tilgner verschloss die Schatulle und mauerte sie fachmännisch unter den Augen der 185 Schülerinnen und Schüler sowie der 80 Kolleginnen und Kollegen ein.

Mit 13 Schlägen sicherte Josef Wolking den Richtkranz, der nun den Rohbau von 1500 Quadratmetern ziert. Der Zimmerer ließ es sich nicht nehmen, traditionell ein Gedicht aufzusagen, das mit einem kräftigen „Hoch auf die Kinder und Bauherrn“ endete.

Architekt Ulrich Tilgner machte deutlich, dass mit diesem Gebäudekomplex ein verbindendes Element zwischen Wohngebiet und Schule entstanden sei. Für ihn sei die Frage bei der Planung wichtig gewesen „Was brauchen die Kinder?“, es sei kein Objekt „um uns selbst darzustellen“. So solle ein Komplex in ökologischer Bauweise, mit Grünelementen an den Fassaden und innen mit viel Naturmaterial entstehen, der Geborgenheit verspricht.

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