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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Marienschüler erobern Rom

02.10.2018

Cloppenburg /Rom Den Schulunterricht nach Rom haben vor den Herbstferien rund 400 Schüler der Oberschule Marienschule verlegt. In regelmäßigen Abständen unternimmt die Marienschule diese einwöchige Fahrt, um das Wir-Gefühl zu stärken und um als kirchliche Schule auch an einer Audienz beim Papst dabei zu sein.

Zu den Höhepunkten für die Schüler zählte dann auch die Papstaudienz auf dem Petersplatz, berichtet Lehrerin Ulrike Brittal-Joseph. Dafür mussten sich die Schüler extra früh aus ihren Betten schälen. Besonders gelohnt hatte sich dies für eine Schülergruppe, die sich so gut positionieren konnte, dass Papst Franziskus direkt an ihnen vorbei fuhr. Sie konnten ihm ein T-Shirt mit Marienschullogo zuwerfen. Er fing es auf und lächelte, berichtete die Schülergruppe.

Schon eine Woche bevor sich die sechs Busse mit den Schülern der Jahrgänge sieben bis zehn auf den Weg machten, fuhren etwa 100 Jugendliche von vier zehnten Klasse auf Jahrgangsfahrt nach Florenz. Dort wohnten sie auf einem Campingplatz nahe der Stadt und mussten sich selbst versorgen. So wurden abends gemeinsam Spaghetti gekocht, Tische gedeckt und auf der Loggia der Mobilhomes gegessen. Tagsüber ging es nach Florenz, der Hauptstadt der Toskana und nach Pisa sowie nach Lari, wo die Jugendlichen eine Spaghetti-Fabrik besichtigten.

Am darauffolgenden Samstag fuhren die 10. Klassen nach Rom, um dort die Mitschüler zu treffen. Die jüngeren Schüler der fünften und sechsten Klassen waren zuhause geblieben und nahmen an einer Projektwoche mit dem Namen „Trommelzauber“ teil. Sie werden bei der nächsten Fahrt dabei sein.

Diese Fahrt war gespickt mit vielen Programmpunkten, die auch den kirchlichen Bezug der Schule deutlich machten. Jeden Abend gab es einen religiösen Abendimpuls, den Schulseelsorger Manfred Quatmann mit zwei Religionslehrerinnen leitete. Auch eine Schulmesse wurde in St. Paul vor den Mauern gefeiert, die Kaplan Bohne und Manfred Quatmann mit den Religionslehrerinnen Andrea Middelbeck und Julia Ginter und Schülern zusammen gestaltet hatten.

Natürlich waren die rund 400 Cloppenburger auch auf Entdeckungstour durch Rom unterwegs. Sogenannte Expertengruppen hatten bereits im vergangenen Herbst bei einem ersten Besuch in der Ewigen Stadt eine Stadttour ausgearbeitet. Diese informierte die Schülerschaft über die bedeutenden Sehenswürdigkeiten wie die Engelsburg oder den Trevi-Brunnen. Im besonderen Licht erschien die Stadt bei einer Nachtfahrt dank der vielen illuminierten Bauwerke. Besichtigt wurden bei Temperaturen über 30 Grad auch das Forum Romanum und das Kolosseum.

Auch ein Ausflug stand auf dem Programm: Die Jugendlichen konnten sich für eine Fahrt nach Ostia Antica und die Besichtigung der Katakomben sowie für eine Reise nach Pompeji nahe Neapel anmelden. Etwa zwei Drittel der Gruppe hatte sich für letztere Fahrt entschieden und wurde mit tollen Bildern belohnt, zumal auch noch der Vesuv in Sichtweite der Stadt Pompeji liegt, berichtet Brittal-Joseph. Pompeji gehört zur süditalienischen Region Campania, und ist für die antike Stadt Pompeji bekannt, die durch den Ausbruch des Vesuv 79 nach Christus verschüttet wurde. Nach ihrer Rückkehr am Freitag haben die Schüler nun in den zweiwöchigen Herbstferien genug Zeit, um die Reiseeindrücke aus Rom zu verarbeiten.

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