• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Selbstverteidigung bald auf dem Stundenplan?

15.11.2019

Cloppenburg Die Gewaltprävention an den Cloppenburger Grundschulen soll neu und einheitlich gestaltet werden. Das hat am Mittwochabend der Schulausschuss dem Rat einstimmig zum Beschluss empfohlen.

Die Gruppe Sozialliberales Cloppenburg hatte den Antrag eingebracht. Gruppenvorsitzender Christian Albers begründete den Vorschlag damit, dass durch eine Anfrage der Gruppe herausgekommen sei, dass an den städtischen Grundschulen zwar verschiedene Maßnahmen zur Gewaltprävention absolviert werden, es allerdings kein Gesamtkonzept gebe und die Schulbudgets dafür nicht ausreichend seien. Deswegen hatte die Gruppe vorgeschlagen, dass die Stadt Cloppenburg die Kosten für Gewaltpräventionskurse unter dem Thema „Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Kinder“ übernimmt. Diese Kurse sollen zweimal im dritten Schuljahr – sowohl im ersten Halbjahr als auch im zweiten Halbjahr – organisiert werden.

Wichtiges Thema

„Wir unterstützen den Antrag, gerade die Gewaltprävention an den Schulen ist wichtig. Ich glaube, dass wir durch den Ganztagesbetrieb da viele Dinge einfangen können“, sagte Olaf Vocks im Namen der Gruppe CDU-FDP-Zentrum.

SPD-Ratsherr Andreas Borchers mahnte an, dass es einheitliche Qualitätsstandards für das Programm geben müsste. „Wir machen daraus eine einheitliche Geschichte, auch weil es einfacher ist. Der Kursus ist verpflichtend für alle im Vormittagsbereich“, erläuterte Ingo Götting, Rektor der Grundschule St. Andreas. Auch Ralph Meyer, Rektor der Grundschule Galgenmoor und UWG-Ratsmitglied gab sich zuversichtlich, dass eine enge Abstimmung zwischen den Schulen möglich sei: „Das wird eine tolle Geschichte.“

Einstimmig empfohlen wurde zunächst eine „Testphase“ von zwei Jahren. Für diese Zeit sollen jeweils 20 000 Euro auf das Schulbudget „aufgesattelt“ werden. Dann könne das Programm als solches sowie auch die festgelegte Summe evaluiert und gegebenenfalls neu bewertet werden. Bei drei Enthaltungen hat der Ausschuss zudem die Mitgliedschaft der Stadt in das Programm „Prävention als Chance“ angenommen.

Planungen vorgestellt

 Einstimmig war die Beschlussempfehlung für die Festlegung des Raumprogramms für die bauliche Erweiterung der Antonius von Padua Grundschule Bethen. Diese Schule soll zum Schuljahr 2021/22 den Ganztagsbetrieb aufnehmen, dafür muss unter anderem noch ein Mensaraum eingerichtet werden. Der soll an den vorhandenen Mehrzweckraum angeschlossen werden und dann über einen Essensraum mit abtrennbarem Ausgabebereich verfügen. Außerdem wird laut Schulleitung noch ein zusätzlicher Klassenraum mit einem Förderraum benötigt. Ebenso sollte ein Erste-Hilfe-Raum, ein Gruppenraum und ein Stuhllager vorgesehen werden, so die Schule.

 Auf der Tagesordnung stand auch ein Anliegen der Schulstiftung St. Benedikt, die die befristete Bereitstellung von zwei Klassenräumen in der Wallschule für die Marienschule beantragte, das einstimmig empfohlen wurde. „Während einer Umbauphase wird es knapp dort“, sagte Stadträtin Petra Gerlach zur Begründung.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04471 9988 2804
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.