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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Scharfe Kritik an Schulhof-Neugestaltung

06.09.2018

Cloppenburg Scharfe Kritik an der Neugestaltung des Schulhofs haben Elternvertreter, Lehrer und Vorstandsmitglieder des Fördervereins am Dienstagabend bei einem Ortstermin der Grundschule St. Andreas geübt. Dazu waren Schulleitung, Lehrer, Elternvertreter, Ratsmitglieder und Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) gekommen. Vor allem die Kletterspinne der Grundschule, die nun als Enklave auf dem Spielplatz der Übergangs-Kita „Dechant-Brust-Straße“ liegt, sorgt für Kopfschütteln. Die Zäune seien sehr belastend für die Kinder, der Gang zu der Kletterspinne gleiche dem Käfig zu einer Löwengehege im Zirkus, meinte die stellvertretende Elternvertreterin Christine Lücking.

Wie berichtet, war die Grundschule St. Andreas in das benachbarte Gebäude der Ex-Hauptschule Marienschule gezogen und nutzt nun auch deren Schulhof. In dem alten Grundschulgebäude werden zurzeit die Räume für die neue städtische Kita „Du und ich“ hergerichtet, direkt daneben befindet sich im selben Gebäude die Übergangskita „Dechant-Brust-Straße“, die den alten Schulhof der Grundschule (GS) übernommen hat und die Kletterspinne der GS quasi umzingelt.

Grundschullehrerin Elisabeth Geers erklärte, dass es unzumutbar sei, unter diesen Umständen zu unterrichten. Die Lärmbelastung durch die draußen spielenden Kita-Kinder direkt bei der GS sei so groß, dass man kaum die Fenster öffnen könne.

Darüber hinaus – so Geers’ Kollegin Silvia Goßweiler – sei der größte Teil der Klassen nun in Richtung Schulhof platziert. Das sei im alten Gebäude nicht so gewesen. Darüber habe man sich in der Stadtverwaltung keine Gedanken gemacht. Zudem müssten einige Kinder in den Pausen drinnenbleiben, damit andere Klassen lernen könnten. Diese mangelnde Bewegung wirke sich bereits auf die Noten aus, meinte Elternvertreter Frank Jakubeit.

Bürgermeister Wiese erklärte, dass die Schule keinesfalls Anrecht auf zwei Schulhöfe habe. Zudem sei der neue Schulhof mit 3300 Quadratmetern rund 700 qm größer als der alte. Zudem könne er sich kaum vorstellen, dass Kindergarten-Kinder während der Betreuungszeiten unbeaufsichtigt im Außenbereich herum lärmten.

Am Mittwoch erklärte der Verwaltungschef auf Nachfrage der NWZ, dass man schnellstmöglich für die Übergangs-Kita eine Betriebsgenehmigung habe erreichen wollen. Und diese habe man nur durch die Abgrenzung mit Zäunen zum Beispiel von der Kletterspinne der Grundschule erhalten. Nun gelte es, die neue Aufteilung fertigzustellen und zu optimieren. „Die Sanitär-Container der Kita müssen noch verkleidet werden, dazu kommen noch die Anpflanzungen.“ Zudem könne die Kletterspinne auf den neuen Schulhof der Grundschule umgesetzt werden, allerdings sei man sich aber auch nicht sicher gewesen, ob das betagte Stück noch eine Umsetzung vertrage.

Stichwort Spielgeräte: Diese seien vom Förderverein finanziert und ohne Absprache von der Stadt abgebaut worden, so Fördervereins-Vorsitzender Roland Busse. Der Bürgermeister erwiderte, dass für den Wiederaufbau einige Ersatzteile benötigt würden. Doch diese hätten eine Lieferzeit von zehn Wochen.

Carsten Mensing
Cloppenburg
Redaktion Münsterland
Tel:
04471 9988 2801

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