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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

St.-Marien-Hospital: „Das ist eine große Chance“

08.09.2011

FRIESOYTHE Im Wintersemester 2012/2013 soll sie an den Start gehen: die European Medical School Oldenburg-Groningen – kurz EMS. Die EMS ist ein europaweit einmaliges Kooperationsprojekt der Medizinerausbildung zwischen den Universitäten Oldenburg und Groningen (Niederlande). Geplant ist, dass in Groningen der Bachelor-/Masterabschluss und in Oldenburg das Staatsexamen ermöglicht werden. Sowohl in Oldenburg als auch in Groningen sollen je 40 neue Studienplätze geschaffen werden.

Hohe Erwartungen

Doch was hat das alles mit Friesoythe zu tun? Sehr viel. Denn die Verantwortlichen des Friesoyther St.-Marien-Hospitals haben hohe Erwartungen an das bislang einmalige Modellprojekt. „Wir sehen das sehr positiv und begreifen die EMS als große Chance“, sagte Krankenhaus-Geschäftsführer Bernd Wessels am Mittwoch im Gespräch mit der NWZ . „Wir begrüßen, dass Oldenburg Medizin-Standort wird. Das ist gut für die ganze Region“, sind sich auch die beiden Friesoyther Chefärzte Dr. Michael Renno und Dr. Ralf Weise einig. Zum einen habe der neue Studiengang den einfachen Effekt, dass angehende Ärzte die Region kennen lernen würden und einheimische Studenten in der Region bleiben könnten. „Vielleicht bleibt der ein oder andere fertige Arzt dann gleich hier“, hofft Dr. Renno. Schließlich sei das Friesoyther Krankenhaus ein reizvoller Arbeitgeber. Wessels hofft zudem, dass auch für niederländische Ärzte durch das Kooperationsmodell die Region um Oldenburg als potenzielle Arbeitsstätte in Frage kommen könnte. „Mit Blick auf den Ärztemangel wäre das ein wünschenswerter Effekt“, so Wessels.

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In Ausbildung engagieren

„Wir würden uns als Klinik auch gerne im Bereich der Ausbildung der angehenden Mediziner einbringen“, fügt Dr. Renno einen weiteren Punkt an. Medizinstudenten aus Oldenburg könnten ihre Famulatur (mehrmonatiges Praktikum) oder später ihr praktisches Jahr am Marien-Hospital absolvieren.

Man werde die weitere Entwicklung der European Medical School gespannt verfolgen und als große Chance sehen, so Wessels.

Die European Medical School (EMS) ist ein europaweit einmaliges Kooperationsprojekt der Medizinerausbildung zwischen den Universitäten Oldenburg und Groningen (Niederlande).

Zum Wintersemester 2012/2013 soll der neue einzigartige grenzübergreifende Studiengang starten. Die drei Oldenburger Kliniken, die Universität Oldenburg und die Universität Groningen arbeiten dabei eng zusammen. Geplant ist, dass in Groningen der Bachelor-/Masterabschluss und in Oldenburg das Staatsexamen ermöglicht werden.

Sowohl in Oldenburg als auch in Groningen sollen je 40 neue Studienplätze geschaffen werden.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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