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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Medien: Digital bereits gut aufgestellt

20.10.2016

Friesoythe Fünf Milliarden Euro sollen fließen, und zwar in die digitale Bildung. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) stellte kürzlich das Digitalpaket in Berlin vor. Ihr Plan: Bis 2021 sollen alle 40 000 Schulen in Deutschland mit Computern und W-Lan ausgestattet werden.

„Klingt doch schon mal ganz gut“, findet Hermann Meemken, Leiter der Realschule Friesoythe. In seiner Schule gibt es bereits ein W-Lan-Netzwerk, Computer und sogar sogenannte Smartboards, eine Art digitale Tafel. Allerdings, gibt Meemken zu bedenken, gelte es, noch viel Feinarbeit umzusetzen. „Woran es hängt ist, dass sich um so ein riesen Netzwerk auch gekümmert werden muss. Das drückt noch viel mehr“, meint Meemken.

Die Stadt kümmere sich, das sei aber nicht ausreichend. „Ob beim Träger oder bei uns bedarf es Personal zur Betreuung“, fügt der Schulleiter hinzu. Ein Netzwerk müsse sicher sein, es müsse geschützt werden. Hinzu kämen außerdem Fort- und Weiterbildungen der Lehrkräfte in diesem Bereich, beispielsweise um mit den neuen Smartboards sicher umgehen zu können.

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Auch die Berufsbildenden Schulen (BBS) Friesoythe sind in Sachen Digitales gut ausgestattet. Und das sei auch wichtig, weiß Schulleiterin Marlies Bornhorst-Paul: „Wir orientieren uns ja an den Ansprüchen der Wirtschaftsbetriebe, für die wir ausbilden.“ Was brenne, sei auch hier die Betreuung des Netzwerks. „Noch kümmert sich der Landkreis darum, da hoffen wir aber auf baldige Lösung“, sagt Bornhorst-Paul. „Es steckt noch etwas in den Kinderschuhen“, bemerkt die Schulleiterin.

Geld in den Bildungsbereich zu stecken, „ist schon mal gut“, meint Rasmus Braun, Schulleiter der Heinrich-von-Oytha-Schule. Man sei stets auf aktuelle Hardware und Software angewiesen. Es bleibe jedoch an den Lehrkräften hängen, dass das alles „läuft“ und die Software aktuell ist. So sei es erforderlich, dass „in der Schule eine Person komplett dafür zuständig ist“, sagt Braun. Auch, um technische Probleme schnell lösen zu können.

Derzeit kümmern sich zwei Kollegen um das Netzwerk. Die hätten gewisses Know-how. „Doch das ist nicht an allen Schulen selbstverständlich“, meint Rasmus Braun.

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