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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Lesung: Echte Autorin zum Anfassen

01.03.2017

Nikolausdorf Die Drittklässler der Grundschule Beverbruch/Nikolausdorf sind ganz aufgeregt. Immer, wenn es klopft, fragen die Schüler: „Ist sie jetzt da?“ Sie – damit ist Cornelia Franz aus Hamburg gemeint, eine „waschechte“ Autorin. Ein Mensch, der sich Geschichten ausdenkt und richtige Bücher schreibt. Sie möchte den Klassen 3 und 4 aus einem ihrer vielen Kinder- und Jugendbücher vorlesen.

Franz breitet einige ihrer Werke auf dem Tisch neben sich aus, nimmt ein Buch in die Hände und beginnt zu lesen. Der Titel des Buches „Passwort Villa X“ verspricht eine spannende Lesung.

Spannendes Abenteuer

Carlo ist die Hauptfigur in diesem Buch. Seine Eltern haben ihn in der „Villa da Vinci“ angemeldet, einem Elite-Internat für besonders begabte Kinder. Dabei ist Carlo nun wirklich kein Überflieger. Seinen etwas chaotischen Zimmergenossen mag er von Anfang an. Auch mit den anderen Kindern des Internats freundet er sich recht schnell an. Eine Ansage durch den Lautsprecher von der vermeintlichen Schulleitung ist der Anfang eines spannenden Abenteuers rund um eine Entführung.

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Während der Lesung unterbricht Cornelia Franz immer wieder die Geschichte, um mit den Kindern ins Gespräch zu kommen und Hintergründe zu klären. Geschichtswissen wie die Biografie von Alfred Nobel und auch wichtige Star-Wars-Zitate werden vermittelt.

Die Autorin verrät selbstverständlich nicht zu viel, so dass viele Schüler gleich feststellen: „Das Buch muss ich mir unbedingt in der Bücherei ausleihen.“

Nach der Lesung dürfen die Kinder dann ihre im Deutschunterricht erarbeiteten Fragen an Franz stellen – auch die nach dem Verdienst. Schließlich müssten die „Autoren von morgen“ wissen, ob man vom Schreiben leben kann.

Recherche in Grönland

Franz hatte in der Schule gute Noten im Fach Deutsch und schrieb immer schon gern, berichtet sie. Sie verarbeitete Geschichten über ihre eigenen beiden Kinder im Buch „Luis & Ich“. Das bisher erfolgreichste Buch „Verrat“ werde bald vermutlich von „Ins Nordlicht blicken“ abgelöst. Für dieses Buch reiste Franz nach Grönland, um zu recherchieren. Ein Jahr hat sie daran gearbeitet und deshalb sei es ihr in besonderer Weise ans Herz gewachsen. Aber sie würde alle ihre bisherigen 50 Bücher gut finden.

Eine Schülerin der Klasse 4 lädt die Autorin dann auch noch spontan ein, ein paar Tage in der Klasse 4 zu bleiben. Dann hätte sie auf jeden Fall viele tolle neue Geschichten parat.

Am Ende gibt Franz für alle 52 Kinder Autogramme und sammelt noch interessante Namen für das aktuelle Werk – ein Kinderbuch zum Thema Mittelalter.

Die Autorenlesung hat in diesem Jahr die Grundschule Varrelbusch/Falkenberg organisiert. Sie wird in Zusammenarbeit mit den Grundschulen Tweel und Beverbruch/Nikolausdorf veranstaltet.

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