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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Albertus-Magnus-Gymnasium: Eine Schule mit 1000 Gesichtern

07.06.2017

Friesoythe Es ist genau 60 Jahre her, dass das Albertus-Magnus-Gymnasium seinen Schulbetrieb in Friesoythe aufnahm. Diesen runden Geburtstag möchten die Schüler, Lehrer und Eltern aber nicht mit einem zentralen großen Festakt feiern, sondern mit drei einzelnen Projekten. Warum so verfahren wird, erklärte Schulleiter Peter Stelter: „Wir möchten etwas machen, dass den Schülern Spaß macht. Außerdem möchten wir etwas für die Region tun, was bleibt.“

„Im Nordkreis verwurzelt“, heißt denn auch das erste Projekt. Dabei handelt es sich um eine Baumpflanzaktion. In Friesoythe und den Ortsteilen sollen heimische Baumsorten gepflanzt werden. Wo genau, stehe noch nicht fest, aber vorzugsweise an Grundschulen oder öffentlichen Plätzen. Sollte ein Verein Interesse haben, könne sich dieser an die Schule wenden.

1957 erster Unterricht – 1964 erstes Abitur am AMG

Der Rat der Stadt Frieosythe beschloss am 22. November 1955, die Einrichtung eines Gymnasiums zu beantragen. Die ministerielle Genehmigung folgte im Januar 1957, so dass am Hansaplatz in Friesoythe ab Ostern 1957 der gymnasiale Unterricht beginnen konnte. Erst 1963 erhielt die Schule die Bezeichnung „Albertus-Magnus-Gymnasium“ (AMG). Die Erste Reifeprüfung konnten die Schüler schließlich 1964 ablegen. Ende der 1970er Jahre wurde in Niedersachsen die Orientierungsstufe eingeführt – das AMG verlor dadurch die fünften und sechsten Klassen – und die Oberstufe wurde reformiert. Zum Schuljahr 2004/2005 wurde die Orientierungsstufe aber wieder abgeschafft. Schüler können daher wieder ab dem fünften Schuljahr das AMG besuchen.

Derzeit hat das Gymnasium knapp über 1000 Schüler. 88 Lehrkräfte sorgen für den Unterricht. Im Sommer 2015 hatte Peter Stelter die Schulleitung übernommen.

„Eine Schule – 1000 Stimmen“ heißt das zweite Projekt. Dahinter verbirgt sich ein Ausflug aller rund 1000 Schüler mitsamt Lehrern nach Münster. Zum Programm des Tagesausfluges gehört, dass die Schüler im Dom zu Münster Lieder singen. Dafür hat Domprobst und ehemaliger AMG-Schüler Kurt Schulte die Kirche für eine Stunde reserviert.

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Ein Kunstprojekt mit dem Titel „Eine Schule – 1000 Gesichter“, rundet die Aktivitäten ab. Wie dieses aussehen wird, ist noch nicht ganz geklärt. Angedacht ist, dass alle 1000 Schüler fotografiert und diese Bilder zu einer großen Collage zusammengestellt werden soll. Hier seien noch Ideen gefragt.

Als zusätzliches „halbes Projekt“ bezeichnete Stelter die Fortführung der Dauerausstellung „Zerstörung der Stadt Friesoythe im Jahr 1945“, die die AMG-Schüler erstellt hatten. In einem nächsten Schritt gehe es um die Situation der Flüchtlinge von der Nachkriegszeit bis heute.

Die Projekte stellte Stelter am Dienstag gemeinsam mit Vertretern des für die Feier extra gegründeten Arbeitskreises (Dr. Heike Pöpken, Heike de Buhr, Hedwig Nienaber und Constantin Berger) vor. Zu Gast waren LzO-Regionaldirektor Joachim Stuke, LzO-Filialleiter Heinz Lübbers sowie Alwine Kurre vom LzO-Stiftungsrat. Die drei überreichten der Schule im Namen der LzO-Stiftung eine Spende in Höhe von 4000 Euro, um die Vorhaben zur 60-Jahr-Feier realisieren zu können. „Wir finden die Maßnahmen gut und freuen uns, die Projekte zu unterstützen“, sagte Stuke.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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