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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Bildung: Einer der dienstältesten Chefs tritt ab

19.07.2014

Cloppenburg Einer der dienstältesten Schuldirektoren des Landkreises Cloppenburg ist am Freitag verabschiedet worden. Nach 27 Jahren an der Spitze der Oberschule Pingel Anton Cloppenburg geht Paul Nienaber nun in den Ruhestand. Der 63-jährige gebürtige Garreler, seit etlichen Jahren wohnhaft in Cloppenburg, trat 1987 seinen Posten an.

„Kenkel hat Recht“

Er erinnere sich – so Nienaber – auch nach 27 Dienstjahren noch gut an die Worte des inzwischen emeritierten Pastors Heinrich Kenkel anlässlich seines Dienstantrittes: Man müsse ein rechter Esel sein, um Schulleiter werden zu wollen, habe Kenkel seinerzeit behauptet.

Und damit habe er recht behalten, so Nienaber, denn, viele Eigenschaften des Esels seien wichtige Grundvoraussetzungen, um diesen Job zu meistern. Geduld, Standfestigkeit, Leistungsstärke und ein eigener Kopf hätten ihm stets in seiner Tätigkeit als Oberschuldirektor geholfen, erklärte Nienaber.

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Oberschulkonrektorin Karin Werner sprach von einer guten Zusammenarbeit mit einem Menschen, der nicht immer den leichtesten Weg gegangen sei, sondern sich für seine Schule, Schüler und Kollegen eingesetzt habe. Besonders das Projekt „Talentcompany“ habe ihm dabei am Herzen gelegen, hob Werner hervor.

Nienaber sei nicht nur Lehrer, Erzieher und Pädagoge, sondern auch Berater von Schülern, Eltern und Lehrern gewesen, betonte Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese als Vertreter des Schulträgers in seiner Laudatio. Er habe dabei den Job des Psychologen, Repräsentanten und Vorgesetzten übernommen. Als Oberschuldirektor habe viel Verantwortung auf ihm gelastet, doch nun sei es an der Zeit, diese abzulegen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

In seinem Ruhestand soll ihn ein Abschiedsgeschenk des Kollegiums begleiten. Eine Gartenbank – damit er sich auch wortwörtlich zur Ruhe setzen könne, scherzte Regina Seeger aus dem Personalrat – soll Nienaber an seine Dienstzeit erinnern.

Mit musikalischen Einlagen, dem Konzert eines Geigenduos und der Tanzeinlage zweier Fünftklässler verabschiedete sich die Schülerschaft von ihrem Schulleiter. Er sei für die Schüler immer erreichbar gewesen und habe tagtäglich Geduld mit ihnen bewiesen, sprach ihm Schülersprecherin Paula Sachs Dank aus. Ein Fotoalbum solle ihn an die gemeinsame Zeit erinnern.

Froh über Ruhestand

Nienaber zeigte sich erfreut über die vielen lobenden Worte, doch sei das nicht allein sein Verdienst. In den vergangenen Jahren wäre ohne die begleitende Beratung durch Kollegen, Landeschulbehörde, Schulträger und Eltern nicht alles so glatt gelaufen, erklärte der nun pensionierte Schulleiter. Nach 27 schönen aber auch anstrengenden Dienstjahren sei er nun froh, sich in den Ruhestand verabschieden und noch mehr aufs Rad steigen zu können.

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