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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Elf Sonnenflitzer trotzen dem Regen

21.05.2016

Cloppenburg Es wurde getüftelt und geschraubt, es wurden Kabel verdrahtet und Reifen montiert – und dann fuhren die meisten der 35 Solarautos doch nicht. Elf Wagen rollten, mal sehr zügig, mal eher langsam über die Rennplatte. Denn die Sonne zeigte sich am Freitag bei der Solar-Rallye der Heinrich-Kalkhoff-Stiftung nicht. Im Laufe des Rennens erschwerte einsetzender Regen die Fahrt der kleinen Flitzer zusätzlich.

17 Schulen – von Molbergen über Emstek bis nach Bösel – hatten sich der Aufgabe gestellt, ein Fahrzeug zu bauen, das nur mit der Energie der Sonne fahren sollte. Dazu stellte die Kalkhoff-Stiftung den Grundbausatz, bestehend aus drei kleinen Solarplatten, einem Motor sowie dem Getriebe.

„Wir haben mit dem Bau unserer Fahrzeuge in diesem Halbjahr im Profilkurs Technik begonnen. Den Zehntklässlern hat das Tüfteln und Ausprobieren am meisten Spaß gemacht“, erklärt Lehrer Friedhelm Remmers von der Anne-Frank-Schule in Molbergen. Im Unterricht wurden drei Teams ermitteln, die das schnellste Fahrzeug gebaut hatten – dieses Trio ging am Freitag an den Start.

Dem Ideenreichtum der Schüler waren beim Bau keine Grenzen gesetzt. Das Fahrwerk eines Modells entstand sogar im 3D-Drucker. Der Schirmherr, Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU), zeigte sich bei der Vorstellung beeindruckt von der Leichtigkeit des Flitzers.

Die Oberschule Emstek setzte derweil auf ein Styropor-Gestell. Andere Schüler hatten ihren Bausatz in kleine Holzbretter eingefasst.

Schon bei der Vorstellung der Teams und Autos an der zehn Meter langen Holzplatte, die als Rennpiste diente, wurde deutlich, dass ein Großteil der Autos keinen Meter machen würde. Bei dicken Wolken wurde umdisponiert – alle fahrbereiten Autos sollten an den Start gehen, die Zeit auf der Rennstrecke wurde gemessen. Das Solar-Mobil des Schulzentrums Saterland überquerte die Rennbahn dabei mit 6,88 Sekunden am schnellsten. Die Schüler erhielten 300 Euro für ihre Klassenkasse.

Denn auch beim Preisgeld wurde umdisponiert. Die Gelder für den ersten und zweiten Platz in Höhe von 500 und 400 Euro werden unter allen beteiligten Klassen aufgeteilt.

Strahlende Sieger gab es beim Design-Wettbewerb. Dort siegte das Red-Bull-Fahrzeug der Anne-Frank-Schule Molbergen (200 Euro), vor dem schuleigenen Nachbau des Clemens-August-Gymnasiums Cloppenburg (100 Euro). Dritter wurde der „Regenbogenschredder“ des Liebfrauenschule Cloppenburg (100 Euro).


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Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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