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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Elternanhörung zum Thema Förderschule Sprache

26.05.2014

Lohne „Wir sind gekommen, um zu hören, was sie als betroffene Eltern dazu sagen, dass die Förderschule Sprache abgeschafft werden soll.“ Das hat Norbert Bockstette, Vorsitzender des CDU-Facharbeitskreises Bildung, bei einem Eltertreff zum Thema Sprachheilklassen in einem Lohner Schnellrestaurant erklärt.

Im Zuge der Inklusion setzt die Landesregierung in Hannover auf die Abschaffung der Förderschulen Sprache und Lernen (die NWZ berichtete). Die dort unterrichteten Kinder sollen Regelschulen besuchen. Wie das räumlich und personell umzusetzen ist, steht noch nicht fest. Daher haben sich niedersachsenweit Eltern zu einer Initiative für den Erhalt der Förderschulen zusammengeschlossen und Landtagspräsident Bernd Busemann (CDU) eine entsprechende Petition mit 58 000 Unterschriften überreicht.

„Durch die jetzigen Sprachheilklassen, sie sich für das Kreisgebiet in Vechta befinden, werden nicht nur das Defizit in der Sprache, sondern auch Defizite in anderen Bereichen gezielt und individuell auf das Kind zugeschnitten abgebaut. In der Förderschule Sprache ist es möglich, Kinder einzeln zu therapieren“, erklärte Mechthild Braje (Lohne) für den Elternratsvorstand der Klassen.

Mütter betroffener Kinder berichteten im Detail über positive Erfahrungen mit dem Unterricht in Sprachheilklassen sowie den nahtlosen Übergang in die Regelschule. „Das Erleben des Nicht-Könnens“ bringe weitere sozial-emotionale Nachteile für die Kinder“, so eine weitere Mutter.

Die CDU-Vertreter verdeutlichten den Eltern, dass sich keine Vorbehalte gegen die Inklusion hegen. Jedoch belegten Erfahrungen, dass eine geplante zweistündige Betreuung Betroffener in einer Regelklasse nicht den gewünschten Erfolg bringen könne. Weiter sei bekannt, dass es nicht genug Förderschullehrer gebe, um diese Förderung in allen niedersächsischen Grundschulen abdecken zu können, berichtete der Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer (Vechta) nach Gesprächen mit Schulleitern. Im Schulgesetz sei das Wahlrecht des Schulsystems für die Eltern verankert. Dafür wollen die Christdemokraten in Hannover weiter kämpfen.

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