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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Kinderbetreuung: Weitere Gruppe im ehemaligen Schwesternwohnheim

26.06.2020

Emstek In der Gemeinde Emstek fehlen 14 Kindergartenplätze und vier Krippenplätze, so der Stand zum Abschluss der Anmeldungen an den Einrichtungen. Um zusätzliche Plätze zu schaffen, soll im Kindergarten St. Johannes d. T. ein Mehrzweckraum in einen Gruppenraum umgewandelt werden. Zehn Plätze werden so geschaffen – damit können alle Kindergartenkinder in Bühren vor Ort einen Platz bekommen, so die Verwaltung.

Allerdings fehlen auch in Halen vier Krippenplätze, in Höltinghausen sieben Kindergartenplätze und in Emstek sogar neun Kindergartenplätze. Weiterer Platz soll durch die Schaffung einer Gruppe im ehemaligen Schwesternwohnheim im rückwärtigen Teil des ehemaligen Emsteker Krankenhauses geschaffen werden. Denn dort seien im ersten Obergeschoss Räume frei. Im Erdgeschoss sind bereits zwei Krippengruppen untergebracht. 15 zusätzliche Kinder können dort betreut werden.

Geschaffen werden muss aber ein Bewegungsraum mit sanitären Anlagen. Platz dafür wäre laut Angaben der Verwaltung im zweiten Obergeschoss. Die Kosten dafür stehen zwar noch nicht fest, seien aber „überschaubar“ im Vergleich zu den Alternativen. Die wären: eine Containerlösung (Miete: rund 265 000 Euro pro Jahr) oder der Ausbau des „Hauses Piontek“ auf dem Kindergartengrundstück Halen. Beides deutlich teurer.

Auch für das Defizit an Krippengruppen gibt es eine Lösung: Ein personeller Engpass hat nämlich zur Folge, dass in der Krippengruppe des Maria-Goretti-Kindergartens statt der erlaubten 15 höchstens zehn Kinder pro Gruppe betreut werden, weil keine Sozialassistenten, die als Drittkräfte eingesetzt werden, gefunden werden. Eingestellt werden könnte stattdessen eine Erzieherin, das hatte die katholische Kirchengemeinde als Trägerin vorgeschlagen. Die aber erhält mehr Geld. Der Emsteker Gemeinderat sprach sich dafür aus, das Defizit für ein Jahr begrenzt – rund 10 000 Euro – zu übernehmen.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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