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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Energiesparen zahlt sich aus

21.08.2013

Bösel Im Oktober 2009 entschied sich die damalige Haupt- und Realschule Bösel, ihre Bereitschaft zum Energiesparen und der schonenden Nutzung von natürlichen Ressourcen in einem Vertrag mit der Gemeinde schriftlich festzuhalten. Im Gegenzug erklärte die Gemeinde als Schulträger, wie berichtet, dass das eingesparte Geld zu 70 Prozent der Schule zur Verfügung stehen wird. 30 Prozent der Gesamtersparnis fließt in den Gemeindehaushalt; 30 Prozent hat die Schule zur freien Verfügung, und die restlichen 40 Prozent sollen für zusätzliche ökologische Maßnahmen an der Schule ausgegeben werden.

Das Projekt war zunächst nur auf zwei Jahre festgelegt, doch das Konzept hat überzeugt und wird fortgeführt. Auch in diesem Schuljahr werden in der Oberschule pro Klasse ein bis zwei Energiemanager dafür sorgen, dass sparsam mit der Energie umgegangen wird. „Es gibt gewisse Energiesparregeln, auf die zu achten sind. Dabei geht es vor allem um Stoßlüften anstatt die Fenster auf Kipp zu öffnen oder die Lichter beim Verlassen der Räume auszuschalten“, erklärt Lehrerin Juliane Brix, die die Energiemanager betreut. Exkursionen der Energiemanager und die Teilnahme an Umweltwettbewerben sollen die Schüler sensibilisieren. Doch auch die Lehrer sollten auf die Energiesparregeln achten und mit gutem Beispiel vorangehen.

„Uns geht es vor allem darum, bei den Jugendlichen ein Bewusstsein für Umweltschutz und den sorgsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu schaffen“, sagt Oberschulkonrektor Reinhard Lanfer. Und das kommt gut an. Besonders in den Klassen fünf und sechs zeigen die Schüler großes Interesse an den Posten als Energiemanager. Auf den zum neuen Schuljahr aufgehängten Listen seien bereits die ersten Namen eingetragen worden.

Das eingesparte Geld fließt zum Teil wieder zurück in die Schule und schafft so einen Anreiz, bei den verschiedenen Umweltschutzprojekten der OBS Bösel mitzuhelfen. „Es ist eine gewisse Belohnung für den vorbildlichen Umgang mit den Ressourcen“, sagt Lanfer. Von dem Geld seien Ruhezonen auf dem Pausenhof, wie zum Beispiel eine Schmetterlingswiese, errichtet worden. Wie hoch die Einsparungen sind, kann Reinhard Lanfer nicht genau beziffern. Zu hoch sei der Einfluss von äußeren Bedingungen wie dem Wetter. „Aber es wird ein Effekt erreicht, der sich bemerkbar macht“, betont Lanfer.

Was ist daraus geworden?Die NWZ hakt nach bei Themen, die fast schon vergessen sind.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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