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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Erstmals Spaß bei der Arbeit

10.06.2015

Altenoythe Es ist noch kein Jahr her, da sah sich Malte Wesemann beruflich eher an einem Schreibtisch in einem Finanzamt. Die Bewerbung für einen dualen Studiengang ab Sommer 2015 lief bereits. Um die Zeit sinnvoll zu überbrücken, begann er am 1. November 2014 seinen Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim Caritas-Verein Altenoythe. Der Edewechterdammer wurde einer Wohngruppe in einem betreuten Wohnheim in Friesoythe zugeordnet.

Und das sollte seinen Berufswunsch grundlegend verändern. „Nach nur fünf Minuten wusste ich: Hier willst du nicht mehr weg“, sagt der 19-Jährige. Dabei habe er immer gedacht, der soziale Bereich sei nichts für ihn. „Da habe ich mich wohl geirrt“, sagt Wesemann heute. Für ihn steht fest, dass er künftig im sozialen Bereich mit Menschen arbeiten möchte.

Zwölf Stellen

Malte Wesemann ist einer von insgesamt zwölf Mitarbeitern des Caritas-Vereins, die sich im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) engagieren. In der Vergangenheit hatte die Altenoyther Einrichtung nie Probleme, die zwölf Plätze zu besetzen. „In diesem Jahr sind allerdings noch ein paar Stellen frei“, sagt Martina Stalljann, stellvertretende Einrichtungsleiterin der Sozialen Arbeitsstätte an der Schulstraße in Altenoythe (siehe auch Info-Kasten).

Ansprechpartner beim Caritas-Verein

Für weitere Informationen rund um das Thema Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim Caritas-Verein Altenoythe stehen Maria Thöle (Telefon  04491/925147, maria.thoele@caritas-altenoythe.de) und Maria Steenken (Telefon  04491/925145, maria.steenken@caritas-altenoythe.de) allen Interessierten zur Verfügung.

    www.caritas-altenoythe.de

Dabei seien die Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig. Der Caritas-Verein bietet durch die Vielzahl seiner Einrichtungen – von Wohnheimen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Sophie-Scholl-Schule, Kindergärten, Frühförderung bis hin zum Familienentlastenden Dienst – unterschiedlicheste Einsatzgebiete für ein FSJ oder den BFD.

„Die Arbeit ist sehr nah am Menschen. Die Freiwilligen können so wertvolle Lebens- und Berufserfahrungen sammeln“, sagt Rita Moormann, Einrichtungsleiterin für den Bereich Wohnen Nord des Caritas-Vereins. Zudem sei man sozialversichert, man erhalte ein monatliches Taschengeld, habe 26 Urlaubstage und erhalte externe Schulungen, werden weitere Vorteile aufgezählt.

„Hat mir viel gebracht“

Für Hilke Meyer (19) aus Harkebrügge stand schon vor ihrem Bundesfreiwilligendienst fest, dass sie ein Studium im sozialen Bereich machen möchte. Im Herbst geht ihr Studium los.

„Nach dem Abitur wollte ich erst einmal Luft holen, ein Jahr Pause machen, praktische Erfahrungen sammeln“, sagt Meyer. Sie wurde dem Bereich für besonders betreuungsbedürftige Menschen in der Werkstatt zugeordnet. Nicht gerade die leichteste Aufgabe. Aber: „Ich habe alle schnell lieb gewonnen und bin sehr traurig, dass am 31. Juli Schluss ist.“ Sie könne ein Freiwilliges Jahr beim Caritas-Verein nur empfehlen. „Es hat mir nicht nur fachlich, sondern vor allem auch menschlich sehr viel gebracht“, so die 19-Jährige.

Diese Aussage kann Manuel Peukert nur unterstützen. Der 19-jährige Altenoyther war lange auf der Suche nach einem passenden beruflichen Betätigungsfeld, sah dieses zunächst im Handwerk. Im September 2014 begann er dann ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Sozialen Arbeitsstätte. Er arbeitet seitdem im Team der Kabelkonfektion und Kabelwickel. Zudem betreut er einen im Rollstuhl sitzenden Beschäftigten.

„Hier habe ich das erste Mal Spaß bei der Arbeit“, sagt der 19-Jährige, der nach seinem FSJ eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger beginnt.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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