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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

FDP besteht auf Realschule für Westen

01.02.2007

FRIESOYTHE FRIESOYTHE/EB - Es gehe weniger darum, ob die Lehrer gut versorgt seien, sondern es müssten die weiten Wege für die Schüler untersucht werden, reagierte der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende, Martin Meinerling aus Bösel, auf die Zurückweisung der Liberalen-Forderung nach Einrichtung einer Realschule für den Stadtwesten. Realschulleiter Folkert Folkers und Bürgermeister Johann Wimberg hatten das Ansinnen als unrealistisch und populistisch zurückgewiesen.

40 Prozent der Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 gingen in Friesoythe zur Realschule; im vorigen Jahr betrug der Anteil nach FDP-Angaben 48 Prozent. Da habe es 140 Schüler in den Klassen 5 der Realschule gegeben. Bei einem zweizügigen Angebot mit 40 bis 45 Schülern in Markhausen/Gehlenberg, verblieben in Friesoythe über 90 Kinder. Bei einem wohnortnahen Angebot in Gehlenberg/Markhausen würden die Übergangsquoten in aller Regel sogar steigen. Bei zurückgehenden Geburtenzahlen müsse die Klassenfrequenz reduziert werden.

Die FDP bezieht sich bei den genannten Zahlen auf die amtliche Statistik des Landkreises Cloppenburg. Warum der Schulleiter falsche Zahlen unterstelle, könne nicht nachvollzogen werden. Warum er eine zweite Realschule in Friesoythe nicht wolle, darüber könne nur spekuliert werden. Die weiten Schulwege von hunderten von Kindern aus Neumarkhausen, Neulorup, Markhausen oder Augustendorf seien auf jeden Fall gewichtige Gründe für eine zweite Realschule in der flächenmäßig größten Kommune im Landkreis, meint Martin Meinerling. Außerdem erinnerten die Argumente Folkerts an die Frühzeit der Diskussion um die Realschule Bösel oder das Nordkreisgymnasium. Im Nordkreis gebe es jetzt 250 Gymnasialschüler in der Klasse 5. Da sei das Angebot in Ramsloh gerade rechtzeitig gekommen.

Zur Kritik von Bürgermeister Johann Wimberg sagte Parteivize Meinerling, die Zahlen bewiesen, dass die Forderung der FDP nicht unrealistisch ist. In der Schulpolitik rede der den Menschen nach dem Munde, der nichts verändern wolle. Lehrer und Eltern seien bekanntlich große Anhänger des Status-Quo-Denkens.

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