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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Einblicke in berufliche Zukunft

23.11.2017

Friesoythe Wie geht es weiter nach dem Hauptschul- oder Realschulabschluss? Einen Einblick in die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten erhielten am Mittwoch rund 600 Schülerinnen und Schüler an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Friesoythe. An den BBS-Standorten Scheefenkamp und Thüler Straße fand der Schulform-Infotag statt, an dem Jugendliche seit über 20 Jahren über ihre (möglichen) weiteren Bildungs- und Ausbildungswege informiert werden.

In Vorträgen und Workshops konnten sich die Schüler der allgemeinbildenden Schulen in Friesoythe, Bösel, Barßel und dem Saterland (9./10. Klasse) ein Bild über die Vollzeitschulangebote und Inhalte der Berufsbereiche Wirtschaft, Agrarwirtschaft, Hauswirtschaft, Pflege, Sozialpädagogik und Technik (Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Metalltechnik, Holz- und Bautechnik) machen. Sie erhielten in Gruppen Einblicke in die Unterrichtsinhalte der verschiedenen Berufsfachschulen, Berufseinstiegsschulen, Fachoberschulen, Beruflichen Gymnasien sowie in die Berufsausbildungen. Viele BBS-Schüler unterstützten die Lehrer dabei, berichteten den Gästen von ihren Erfahrungen und führten an verschiedenen Stationen praktische Lehrinhalte vor.

„Ich habe viel Interesse an der Arbeit mit Menschen“, sagte Linus Nording (15) von der Oberschule Bösel, der sich über den Berufsbereich Pflege informierte. Im Vorfeld hatten die Schüler ihren bevorzugten Interessenbereich angegeben. Thomas Schwenz, BBS-Lehrer in den Bereichen Pflege, Gesundheit, Soziales, ging mit den Schülern auch anhand eines Modells den Aufbau der Wirbelsäule durch und welche Aufgaben sie hat. Die Schüler sollten dann ein kleines Wirbelmännchen aus Wirbeln und Bandscheiben zusammensetzen.

Auf großes Interesse stieß auch der Bereich Technik. Einige BBS-Schüler aus dem Metallbau demonstrierten, wie eine Brandschutztür aufgebaut ist. Die Gäste erfuhren bei einem Zugversuch, wann eine Stahlprobe reißt oder erhielten Einblicke in die (möglichen) Praxisteile und die Theorie der zweistufigen Gesellenprüfung (Kastenschloss zusammenbauen etc.).

In den BBS-Werkstätten wurden die Schüler über Elektro- und Fahrzeugtechnik informiert. Schaltkästen zur „Bus“-Steuerung für elektronische Fensterheber und Spiegel am Pkw konnten sie anhand eines Schaltplans selbst verkabeln. „Mir hat auch gut gefallen, mehr über den Aufbau eines 1,4-Liter-Automotors zu erfahren. Wir haben auch gezeigt bekommen, wie man den Hubraum berechnet“, sagte Joost Hartmann (17), Zehntklässer der Realschule der HRS Saterland. Er interessiert sich für die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker oder Land- und Baumaschinenmechatroniker.

Die praktische Erfahrung sei ganz wichtig im Hinblick auf die Entscheidung über die berufliche Zukunft, so Carsten Bartels, Theorielehrer an den BBS Friesoythe für Fahrzeugtechnik. „Man erreicht nicht nur etwas über Vorträge. Die Schüler müssen aktiv eingebunden werden.“ Den Schulform-Infotag der BBS hatten Oberstudienrätin Brigitte Terjung, Studienrat Ralf Stammermann und Studiendirektor Josef Hille organisiert.


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