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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Bildung: In 13 Schuljahren entspannter zum Abi

09.02.2018

Friesoythe Als die Schülerinnen Hannah Wieborg (16) und Sophie Marie Kreyenschmidt (16) aus der 10d des Albertus-Magnus-Gymnasiums Friesoythe über ihren Stundenplan erzählen, staunt Lina Kleimann (17) aus dem elften Jahrgang nicht schlecht. „Ihr habt nur 30 Wochenstunden?“, fragt sie sichtlich überrascht. Schließlich hatte sie im vergangenen Schuljahr als Zehntklässlerin noch ganze 36 Wochenstunden. Grund dafür ist, dass Lina ihr Abitur nach der zwölften Jahrgangsstufe schreiben wird. Hannah und Sophie Marie haben für ihre Reifeprüfung hingegen ein weiteres Jahr Zeit und daher auch weniger Wochenstunden.

Dieser Unterschied geht auf einen Beschluss der niedersächsischen Landesregierung aus dem Jahr 2015 zurück. Damals entschied sich Rot/Grün gegen das Abitur nach zwölf Schuljahren und für einen Abschluss nach 13 Schuljahren. Und das, obwohl das sogenannte Turboabitur mit zwölf Schuljahren erst 2004 eingeführt worden war. Doch zufrieden war damit keiner so richtig. Die Wochenstunden gingen in die Höhe, den Schülern fehlte die Zeit zum Lernen und der Ausgleich durch Freizeit kam zu kurz. Zwangsläufig folgte die Rückkehr zum alten System.

Seitdem ist der Unterricht der jetzigen Zehntklässler und aller niedrigeren Klassenstufen auf 13 Schuljahre ausgerichtet. „Es hat unseren Stress deutlich verringert“, sagen Sophie Marie und Hannah. Sie erinnern sich noch an ihre Anfangszeit am Gymnasium, als die Lehrpläne noch auf zwölf Schuljahre ausgerichtet waren. Das konnte als Fünftklässler ganz schön anstrengend werden, sind sich beide einig. Und auch Lina stimmt ihnen zu.

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Die 17-Jährige findet es schade, dass sie zu einem Jahrgang gehört, der das Abitur nach zwölf Jahren macht. „Die Schule ist auch so zu schaffen, aber es wäre einfach leichter, wenn wir ein Jahr mehr Zeit hätten“, meint Lina, die zurzeit 36 Schulstunden in der Woche hat. Auf Hannah und Sophie Marie warten im nächsten Jahr nur 30 Pflichtstunden, wodurch sie deutlich seltener Nachmittagsunterricht haben werden.

In der Reduktion der Wochenstundenzahl sieht auch Thomas Hülsmann, Oberstufenkoordinator des AMG, einen großen Vorteil für die Schüler. Zudem wäre durch die Umstellung auf 13 Schuljahre die Einführungsphase wieder der Oberstufe zugeordnet. Diese wird es im elften Jahrgang geben. „Die Schüler haben so mehr Ruhe, um sich auf die Arbeitsweise in den Jahrgängen zwölf und 13 vorzubereiten“, so Hülsmann.

Übrigens besteht für Schüler mit sehr guten Noten weiterhin die Möglichkeit des Abiturs nach zwölf Schuljahren, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen.

Lina wird ihr Abitur voraussichtlich in 2019 schreiben. Sophie Marie und Hannah nach 13 Schuljahren dann erst 2021. Nachdem im Jahr 2011 die Jahrgänge zwölf und 13 zusammen ihr Abitur geschrieben haben, wird es im Jahr 2020 keinen regulären Abiturjahrgang geben,

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