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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Diplom Am Amg Friesoythe: Warum die mündliche Prüfung schwieriger ist

05.09.2019

Friesoythe Kleines und großes Latinum sind allgemein bekannt, doch was können Schüler vorweisen, die Französisch als zweite Fremdsprache wählen? „DELF ist die französische Abkürzung für das Sprachdiplom, das vom französischen Bildungsministerium in verschiedenen Stufen vergeben wird“, erklärt Detlef Krüger, Fachobmann für Französisch am Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) in Friesoythe.

13 Schülerinnen und zwei Schülern haben dieses Diplom verliehen bekommen. 80 Minuten lang mussten sie sich dafür unter anderem auf Französisch mit einem Prüfer unterhalten. Und der bewertet sie dabei auch noch. Auch weitere Aufgaben in der Fremdsprache stehen auf dem Programm. „Der Prüfer ist erstmal auf mich eingegangen und ich konnte über meine Hobbys sprechen, dadurch fiel der Einstieg leichter“, berichtet Anna Burmann von der DELF-Prüfung in Oldenburg Anfang des Jahres.

Die Teilnahme an der Prüfung war freiwillig, die Jugendlichen zeigten hohes Engagement bei der Vorbereitung: „Wir haben in der 7. und 8. Stunde geübt und dabei alle Teile der Prüfung simuliert“, sagt Krüger. In die Zeugnisnoten floss das Engagement nicht mit ein.

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Luna Al Salti erklärt, warum sie gerne länger in der Schule geblieben ist: „Ich wollte das Diplom gerne bekommen, weil das meine Leistung in Französisch widerspiegelt und ich sehe, wo ich mich noch verbessern kann.“

Das größte Verbesserungspotenzial sah sie, wie die meisten ihrer Mitschülerinnen auch, darin, die allgemeine Nervosität bei einer mündlichen Prüfung in den Griff zu bekommen. „Bei einer geschriebenen Arbeit kann ich den Text noch überarbeiten und Falsches streichen. Das ist bei den mündlichen Prüfungen nicht möglich“, nennt Anna-Lena Siemer den Grund für die Nervosität.

Am Ende haben jedoch alle Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren (9. bis 11. Klasse) ihre anvisierten Diplome in den verschiedenen Niveaustufen bekommen und gut abgeschnitten – die meisten erreichten mehr als 80 von 100 möglichen Punkten.

„Das ist eine gute Werbung für unser Fach“, freute sich Krüger über das erfolgreiche Abschneiden seiner Schüler. Momentan gebe es acht Lehrkräfte für Französisch an der Schule, 40 Prozent der Schüler wählen Französisch als zweite Fremdsprache, der andere Teil lernt Latein.

Die Ausgezeichneten wollen ihre Kenntnisse nun in der Praxis anwenden und später vielleicht auch beruflich nutzen: „Ich wollte wissen, ob ein Austausch realistisch ist und habe meine Kenntnisse deswegen testen lassen“, sagt Burmann. Emilie Geller möchte später auf einem Flughafen arbeiten und ihre Kenntnisse dort anwenden.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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