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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Mit Mett im Gepäck ins Paradies

15.02.2020

Nachdem im Mai 2019 schon 30 französische Schülerinnen und Schüler das Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) in Friesoythe besucht hatten, stand für die Organisatoren Annika Morhaus-Kamp und Detlef Krüger schnell fest, dass dieser Besuch nicht einseitig bleiben sollte.

Und so ging es am Sonntag, 26. Januar 2020, zunächst mit dem Bus nach Paris und von dort aus zwei Tage später mit dem Flugzeug auf die Insel. Begleitet wurden sie währenddessen von den Lehrerinnen Karin Seyler-Gawelis und Anne Leeb.

Christin Mechelhoff (15, Hilkenbrook) meint zu ihrer Motivation: „Ich habe mich gefreut meine Gastschülerin wiederzusehen, mit der ich noch viel Kontakt habe. Mir war es wichtig zu wissen, wie und wo sie lebt“. Die 17-jährige Janina Niedrig aus Friesoythe wollte neben einem Einblick in die örtliche Kultur auch die Möglichkeit bekommen, ihr Französisch zu verbessern.

Die Mädchen haben sich besonders über die Gastfreundschaft der Gastfamilien und die gelebte Toleranz gefreut. Schon am Flughafen seien sie sehr herzlich in Empfang genommen worden. Besonders rücksichtsvoll waren diese auch mit den nicht immer flüssigen Französischkenntnissen, sagt die 15-jährige Friesoytherin Marieke Kietz. Gewöhnungsbedürftig war allein der lange Unterricht und der hohe Sicherheitsstandard an der Schule.

Neben exotischen Früchten und diversen Tieren, faszinierte auch die Landschaft der Insel: Vulkan, Wasserfälle, Strand und Dschungel. „So eine Vielfalt gibt es in Deutschland nicht“, meinen die Schülerinnen.

Die Schülerinnen hatten neben dem Unterricht die Möglichkeit die Insel näher zu entdecken. Auf dem Plan standen unter anderem ein Ausflug zum Vulkan, die Besichtigung einer Zuckerrohrfabrik, sowie der Besuch einer Schildkrötenauffangstation. Lediglich die Bergwanderung sei kurz nach dem Start ins Wasser gefallen. Sonst konnte man sich über passendes paradiesisches Wetter freuen.

Einen Lacher gab es am Ende der Reise: Geplant war eine deutsch-französische Feier, für die jede der Schülerinnen eine deutsche Spezialität mitbringen sollte. Während die meisten Schülerinnen an Gummibärchen und andere Süßigkeiten gedacht hatten, zog eine Schülerin eine Mettwurst aus ihrer Tasche.

Detlef Krüger hofft, dass der Austausch auch in den nächsten Jahren in der Form stattfinden kann. Und die Mädchen können dies nur unterschreiben. Sie würden auf jeden Fall gerne wieder zurück.

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