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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Sprache ist und bleibt ein großes Problem

20.03.2019

Friesoythe Ausbildung und Fachkräftemangel: Themen, mit denen sich die Metall-Innung der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg beschäftigt. Und auch beschäftigen muss, denn auch in der Metallverarbeitung wird es immer schwieriger, junge Menschen und bereits gut ausgebildete Mitarbeiter für ihr Handwerk zu gewinnen.

Daher setzen immer mehr Betriebe auf den Einsatz von Leuten mit Migrationshintergrund, zumeist Flüchtlinge. Doch in der Ausbildung und vor allem in der Beschulung gebe es große Sprachprobleme, machten Marlies Bornhorst-Paul von den Berufsbildenden Schulen Friesoythe und Heinz Ameskamp von den Berufsbildenden Schulen Technik Cloppenburg deutlich.

Die beiden Schulleiter waren Gäste der Mitgliederversammlung der Innung für Metalltechnik Cloppenburg, die am Montagabend in der Friesoyther Wassermühle stattfand. Sie kritisierten, dass wichtige Fördermittel für die Sprachförderung vom Land deutlich gekürzt wurden. Dieses (jetzt gekürzte) Budget können die niedersächsischen Berufsschulen eigenverantwortlich einsetzen, um befristet Lehrkräfte einzustellen. Gerade im Bereich der Sprachförderung und Integration sei dies ein gutes Mittel. „Diesem Erfolgsmodell wird jetzt aber ein Riegel vorgeschoben“, bedauerte Ameskamp. Bornhorst-Paul betonte zudem, dass es zwar förderfähige Sprachprogramme für Flüchtlinge gebe, aber leider nicht für Afghanen. Aber gerade diese Personengruppe sei im Nordkreis besonders groß vertreten.

Unterricht in der Schule alleine reiche aber auch nicht aus. Sprechen und verstehen könnten die meisten Schüler irgendwann, aber komplexe Aufgabenstellungen umsetzen oder Vorschriften begreifen sei schon schwieriger. Daher seien zusätzliche Sprachkurse wichtig.

Auf der Mitgliederversammlung ging es aber nicht nur um Flüchtlinge als Auszubildende. Es ging auch generell um die richtige Besetzung von Ausbildungsplätzen. Nadine Hellmann von der Kreishandwerkerschaft stellte eine Maßnahme vor, die kleine und mittlere Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden unterstützt. So werden aus einem Bewerberpool gezielt Personen ausgesucht, die dem Anforderungsprofilen der Firmen entsprechen.Die Innung für Metalltechnik Cloppenburg  hat 81 Mitgliedsbetriebe mit rund 2000 Mitarbeitern. 304 Personen werden in den Betrieben ausgebildet. 61 Lehrlinge bestanden im Winter ihre Gesellenprüfung, sieben nicht.


     www.handwerk-cloppenburg.de 
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Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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