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100.000 Fahrzeuge von Opel stehen vor Rückruf
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Aktualisiert vor 36 Minuten.

Diesel-Skandal
100.000 Fahrzeuge von Opel stehen vor Rückruf

NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Zu Fuß zur Schule statt im Elterntaxi

09.08.2018

Friesoythe Nach sechs Wochen Sommerferien heißt es für die Schüler an diesem Donnerstag: Die Schule geht wieder los. Nur die Erstklässler haben noch eine kleine „Schonfrist“, sie werden am Samstag eingeschult.

Nicht nur für Kinder und Eltern bedeutet das eine Umstellung. Gerade morgens vor Schulbeginn müssen sich alle Verkehrsteilnehmer darauf einstellen, dass insbesondere rund um die Schulen Chaos herrschen könnte.

Gerade Erstklässler werden in den kommenden Wochen häufig noch zur Schule gebracht, viele sind dann mit dem Fahrrad unterwegs. „Auf den Straßen dürfte dann mehr los sein“, heißt es von Seiten der Polizei, auch in Hinblick auf die Umleitung aufgrund der Innenstadtsanierung, die nun mit Straßensperrungen begonnen hat. Gerade die Autofahrer sollten deshalb vorsichtiger unterwegs sein.

Bevor die Kinder sich alleine auf den Schulweg machen, sollten die Eltern den Schulweg mit ihnen üben, also mehrfach abfahren und auf mögliche Gefahrenstellen hinweisen.

Ansonsten empfiehlt die Polizei, beim Fahrrad fahren einen Helm aufzusetzen – das gilt natürlich nicht nur für den Schulweg (und auch nicht unbedingt nur für Kinder). Spätestens zum Winter hin sollte dann auch unbedingt auf helle Kleidung geachtet werden, damit auch die kleinsten Verkehrsteilnehmer gut zu sehen sind.

Die Gesetzliche Unfallversicherung (GUV) Oldenburg empfiehlt, eher keine sogenannten „Elterntaxis“ einzurichten. Versicherungstechnisch sei dies kein Problem und auch Fahrgemeinschaften seien versichert. Solche Elterntaxis führten jedoch häufig zu einem Verkehrschaos vor den Schulen, wodurch das Unfallrisiko für Kinder steige. Schüler lernten zudem die Verkehrsregeln schneller, wenn sie zur Schule gingen, heißt es weiter. Wenn die Möglichkeit bestehe, böten sich für den Fußweg zur Schule auch Gehgemeinschaften mit anderen Kindern an.

Beim Schulweg sei darauf zu achten, dass die kürzeste Strecke nicht immer auch die sicherste sei. Wichtig seien Fußgängerüberwege mit Ampeln oder Zebrastreifen, breite Wege und auch Straßen mit möglichst wenig Verkehr. Diese längeren Wege seien auch gesetzlich unfallversichert – wenn sie mit dem Schulbesuch zusammenhingen und nicht aus privaten Gründen gewählt wurden.

Manuela Wolbers
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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