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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Einzugsbereiche für Tweel und Garrel nicht zeitgemäß

25.10.2018

Garrel Die Notwendigkeit, die Grundschule Garrel für die Umsetzung der (offenen) Ganztagsschule zu erweitern, ist in der Politik unbestritten. Nun sollen auch die Planungen dazu starten. Allerdings sind die Kosten dafür erheblich. Erste Kostenschätzungen beliefen sich auf rund 2,7 Millionen Euro. Die Politik hofft erneut darauf, 90 Prozent an Förderung dafür aus dem Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ zu erhalten. Die Mitglieder des Schulausschusses sprachen sich am Montagabend einstimmig dafür aus, erneut einen Antrag für dieses Programm zu stellen. Ein erster war in diesem Jahr negativ beschieden worden, dafür hatte der Barbara-Kindergarten, der erweitert wird, profitiert.

CDU-Ratsherr Christoph Penning betonte, dass die eigentlich vorgesehene Vierzügigkeit an Grundschulen in drei Jahrgängen mit einer Fünfzügigkeit überschritten werde. Das sei eigentlich nur vorübergehend zulässig. „Wir haben den Auftrag, die Grundschule zu entlasten“, betonte der Ratsherr. Der Standort Tweel solle deshalb in einem Gesamtkonzept, das die Verwaltung erarbeiten solle, mit berücksichtigt werden.

Erweiterung der Grundschule

In diesem Zuge sollten auch die Schuleinzugsbereiche für Tweel und Garrel überarbeitet werden. Dass diese überholt seien, betonte auch Bürgermeister Andreas Bartels. Sie machten bei einigen Schülern eine Querung der viel befahrenen Beverbrucher Straße notwendig. In Bezug auf die Grundschule Garrel plädierte Bartels dafür, eine Mensa mit zu planen.

Die Planungen für die Erweiterung soll die Politik nach dem Votum des Schulausschusses schon unabhängig vom Erfolg des Förderantrags in Angriff nehmen: Dafür sollen 50.000 Euro an Planungskosten in den Haushalt 2019 eingestellt werden. Nach den Kindertagesstätten stünde die Grundschule oben an, sagte Bartels.

Schulleiterin Nicole Tiedeken, beratendes Mitglied im Ausschuss, betonte die Dringlichkeit der Erweiterung, die Voraussetzung für die Ganztagsschule sei.

Unter anderem soll ein größeres Lehrerzimmer entstehen, eine Lehrerbibliothek, Besprechungsräume, ein Erste-Hilfe-Raum, weitere Klassenräume, Kleingruppenräume für die Sprach- und Lernförderung, ein Spiel- und ein Ruheraum.

Investitionshaushalt festgelegt

Aktuell besuchen 641 Schüler die Grundschulen in der Gemeinde Garrel. In der Grundschule Garrel gibt es mit 112 Erstklässlern die höchste Zahl, in der Grundschule Tweel sind es aktuell 14, in der Grundschule Beverbruch 32 und in der Grundschule Falkenberg 16, insgesamt 174 Erstklässler in der Gemeinde, teilte die Verwaltung mit. Der nächste Jahrgang wird im Vergleich eher klein mit 145 Schülern. Die Grundschule Garrel werden nach den Prognosen der Geburtszahlen dann 97 Schüler besuchen, 18 die Grundschule Tweel. In Nikolausdorf/Beverbruch werden 20 Erstklässler erwartet, in Varrelbusch/Falkenberg zehn.

Aus Falkenberg werden im Jahr 2020 zwölf Kinder eingeschult, im Jahr darauf aber nur zwei – wenngleich der Einschulungsjahrgang 2021 insgesamt ein sehr starker mit dann hochgerechnet 186 Schülern sein wird: 119 davon alleine in der Grundschule Garrel; in Tweel werden 23 Schüler eingeschult, 27 in Nikolausdorf/Beverbruch. Im Jahr 2024 wird die Erstklässlerzahl dann wieder leicht zurückgehen auf 158.

Ferner hat der Schulausschuss einstimmig den Investitionshaushalt 2019 für die Schulen – für bewegliche Vermögensgegenstände bis 1000 Euro sowie bewegliche Vermögensgegenstände über 1000 Euro – sowie das Schulbudget für laufende Verwaltungstätigkeit festgelegt. Insgesamt rund 51.000 Euro im Investitionshaushalt gehen an die Schulen: 15.475 Euro für die GS Garrel, 4375 GS Beverbruch/Nikolausdorf, 3125 GS Tweel, 3450 GS Varrelbusch/Falkenberg sowie 24.500 an die Oberschule Garrel.

Für Schulveranstaltungen, Bürobedarf, Lehr- und Lernmittel sowie Betreuungsmaterial und Sachkosten zahlt die Gemeinde: 13.491 Euro an die GS Garrel, 4585 Euro an die GS Beverbruch/Nikolausdorf, 3339 Euro an die GS Tweel, 3638 an die GS Varrelbusch/Falkenberg sowie 18.600 Euro an die Oberschule, insgesamt 43.653 Euro.

Auf Antrag von Rainer Engelmann (CDU) wurde der Tagesordnungspunkt, der die Unterhaltungs- und Baumaßnahmen in den Schulen für 2019 betraf, vertagt. Man habe zu wenig Zeit gehabt, sich mit der Vorlage zu befassen.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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