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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Aufbruch in die digitale Zukunft

25.10.2019

Garrel Den Unterricht an den Schulen technisch in die Zukunft führen – dieses Ziel hat der vom Bund angestoßene „DigitalPakt Schule“. Jetzt steht fest, auf welche Summen dafür sich die Gemeinde Garrel als Trägerin von fünf Grundschule und einer Oberschule sich freuen darf. Insgesamt mehr als 601 000 Euro an Fördermitteln kann die Gemeinde abrufen.

Damit geht die „Kreidezeit“ möglicherweise auch an den Grundschulen zu Ende. Wenngleich die mögliche Ausstattung mit digitalen Tafeln zwar sichtbares Zeichen des Wechsels, aber nur ein Aspekt der digitalen Ausstattung sein soll. Denn gefördert werden die Verbesserung der digitalen Vernetzung in den Gebäuden und auf dem Schulgelände, die Einrichtung eines schulisches W-Lans, der Aufbau und die Weiterentwicklung digitaler Lernplattformen, pädagogischer Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Cloud-Angebote, digitale Arbeitsgeräte, die Anschaffung von Tablets, Laptops oder Notebooks.

Voraussetzung ist aber ein schuleigenes Medienbildungskonzept zu den beantragten Fördergegenständen, unter anderem Aussagen dazu, wie sie pädagogisch eingesetzt werden und zum Erwerb von Medienkompetenz in der Schule beitragen sollen, wie die Internetanbindung ist und wie die Lehrkräfte dazu fortgebildet werden sollen.

Der Bund übernimmt 90 Prozent der Ausgaben, das Land trägt die restlichen zehn Prozent. Konkret berechnet sich die Höhe der Förderung pro Schule nach einem Sockelbetrag und einem im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl in Niedersachsen bemessenen Betrag. Demnach erhält die Grundschule Beverbruch-Nikolausdorf rund 51 000 Euro, die Grundschule Tweel 38 300 Euro, die Grundschule Varrelbusch/Falkenberg 44 700 Euro, die Grundschule Garrel 125 550 Euro und die Oberschule insgesamt rund 342 000 Euro.

Die Förderanträge dafür müssen bis zum 16. Mai 2023 bei der Niedersächsischen Landesschulbehörde gestellt sein. Die Gemeinde Garrel möchte nun in enger Zusammenarbeit mit den Schulen die ersten Förderanträge stellen. Die Verwaltung möchte zunächst die digitale Infrastruktur in den Schulen verbessern, damit interaktive Tafeln oder Tablets auch genutzt werden können.

Jeder Schule und damit auch jedem Schüler und jeder Schülerin sollen die gleichen Voraussetzungen zum Einstieg ins digitale Lernen ermöglicht werden, gibt die Verwaltung als Ziel des „DigitalPakts“ aus. Die Beantragung der Fördermittel wolle sorgfältig geplant sein.

Denn, so Erster Gemeinderat Karl-Heinz Focken, werden diese Investitionen erhebliche steigende personelle und finanzielle Ressourcen für die Gemeinde in den nächsten Jahren mit sich bringen. Service, Wartung und Support der Hardware, steigende Administration der Netzwerkstruktur und insbesondere Ersatzbeschaffungen für abgeschriebene Hardware – Kosten seien nicht durch den „DigitalPakt“ gedeckt, so Erster Gemeinderat Karl-Heinz Focken. Auch Stefan Hack, zweiter Konrektor der Oberschule und Mitglied im Schulausschuss, betonte, dass eine „professionelle Wartung“ gewährleistet sein müsse.

Der Schulausschuss befürwortete einstimmig, die Förderanträge zu stellen.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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