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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Eltern nutzen flexible Einschulung

13.06.2019

Garrel Die Flexibilisierung der Einschulung stellt manchen Kommune vor Herausforderungen. Seit dem vergangenen Jahr können Eltern ihre Kinder unter bestimmten Voraussetzungen länger in der Kindertagesstätte lassen und später einschulen. Davon wird auch in der Gemeinde Garrel Gebrauch gemacht, ergab eine Umfrage der NWZ.

In der katholischen Grundschule Garrel, mit rund 400 Schülern die größte im Gemeindegebiet, werden weniger als zehn Eltern die Möglichkeit nutzen, ihre Kinder ein Jahr später einzuschulen, informierte Schulleiterin Nicole Tiedeken. Die Möglichkeit dazu hätten rund 20 Eltern gehabt. Die Grundschule stelle das in diesem Schuljahr nicht vor allzu große Herausforderungen. Rund 90 Mädchen und Jungen werden nach den Sommerferien in der Grundschule eingeschult – rund 20 weniger als noch im Vorjahr.

In der Grundschule Tweel sei kein Kind betroffen, sagte Schulleiter Lars Bünger auf Nachfrage. An der Grundschule Varrelbusch/Falkenberg würden Eltern von der Neuregelung dagegen durchaus Gebrauch machen, sagte Schulleiterin Ursula Tebben, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

In der Grundschule Beverbruch/Nikolausdorf hatte im vergangenen Jahr bereits ein Kind aufgrund der Neuregelung im Schulgesetz ein Jahr länger den Kindergarten besucht. In diesem Jahr werden die Eltern von zwei Kindern davon Gebrauch machen, sagte Schulleiterin Nicole Stallo-Menke. Für insgesamt fünf Schüler an den beiden Standorten in Beverbruch und Nikolausdorf wäre die Regelung in Frage gekommen.

Die Schulleiterin betonte, Schulen und Kindergärten müssten recht kurzfristig reagieren. Eltern hatten bis zum 1. Mai Zeit zu entscheiden, ob die Einschulung des Kindes um ein Jahr hinausgeschoben werden soll. Dafür reichte eine einfache schriftliche Erklärung gegenüber der Schule aus. Vor allem in den Kindertagesstätten sorgt die Neuregelung für Kopfzerbrechen. Auch in der Gemeinde Garrel ist die Betreuungssituation in den Kindergärten und -kitas angespannt.

Bis vergangenes Jahr galt, dass jedes Kind, dass spätestens am 1. Oktober seinen sechsten Geburtstag feiert, eingeschult werden musste. Seit dem vergangenen Jahr können Eltern, deren Kinder zwischen 1. Juli und 30. September sechs Jahre alt werden, die Einschulung um ein Jahr verschieben. Das Land Niedersachsen hatte damit gerechnet, dass rund 20 Prozent der Eltern von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. In einigen Städten Niedersachsens – unter anderem in Oldenburg – ist die Quote aber deutlich höher.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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