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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Geselligkeit allerorten

23.08.2016

Ein großes Sommerfest feierte am vergangenen Wochenende der Familientreff „Mut macht bunt“ im Bildungs- und Veranstaltungshaus Altenoythe. Gekommen waren viele Familien mit Kindern mit Handicap – egal ob Kleinkind oder Teenie, mit oder ohne Rollstuhl. Auch Geschwisterkinder waren dabei.

Der bunte Nachmittag bot Eltern bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum Austausch und zum Kennenlernen. Den Kindern wurde dabei indes nicht langweilig. Für sie hatte das Organisationsteam des Familientreffs auf der Wiese eine Märchenstraße mit fünf Stationen aufgebaut, an denen die einzelnen Sinne angesprochen wurden. Beim Stand von Frau Holle schneite es und beim Aschenputtel kullerten die Erbsen in eine Schüssel.

Zwei Stunden Spaß und Freude standen für die Familien auf dem Programm. Alle Teilnehmer waren mit Begeisterung dabei. Während den Eltern dabei schon mal die Puste ausging, konnten ihre Kinder gar nicht genug von Sport und Spiel bekommen.

Dazu trug auch das wunderbare Wetter bei. Weitere Spielaktionen und ein Mini-Snoezelraum, in dem man sich gemütlich für eine Weile zurückziehen konnte, rundeten das Programm des Sommerfestes für die Mädchen und Jungen ab. Über den guten Zuspruch freute sich Agnes Preuth vom Caritas-Verein. Im kommenden Jahr soll es so ein Sommerfest erneut geben.

Einen Ausflug der besonderen Art unternahmen die Bewohner des Seniorenzentrums „Haus am Pastorenbusch“ mit ihren Betreuern und einigen Ehrenamtlichen. Beim Schafstall in Altenoythe wurde eine „Ves-pertied“ abgehalten mit einigen kulinarischen Leckereien wie Kürbisstuten, Käse, Schinken, zünftiger Mettwurst und noch einigem mehr.

Musikalisch wurde der Nachmittag begleitet von Heinz Wübben. Mit seinem Akkordeon verstand er es, die Gruppe von Ausflüglern zum Mitsingen zu animieren. So einige Dönkes wurden während der gemeinsamen Zeit zum Besten gegeben. Ein kleines Schnäpschen als Absacker durfte nach dem leckeren Essen natürlich auch nicht fehlen. So ging ein schöner und geselliger Nachmittag allerdings viel zu schnell zu Ende.

Seit Februar 2015 gibt es in Friesoythe eine Männerrunde. Sie wurde auf Anregung des Bildungswerkes Friesoythe von Diakon Heinz Wübben gegründet. Ziel war es, Männern, die nicht mehr im Berufsleben stehen oder zeitlich unabhängig sind, die Gelegenheit zu bieten, sich einmal im Monat in gemütlicher Atmosphäre zu treffen. Aktivitäten sind zum Beispiel der Besuch verschiedener Veranstaltungen, Fahrradtouren, Besichtigungen oder Fortbildungen.

Jedes Mitglied kann seine Ideen und Vorschläge vorbringen und dann wird gemeinsam entschieden, welche Veranstaltungen monatlich eingeplant werden. Das Motto der Gruppe lautet: körperlich und geistig aktiv im Alter. Mittlerweile hat die Runde 20 Mitglieder und ist ein sehr gut eingespieltes Team. Die regelmäßigen Teilnehmer stammen aus fast allen Ortsteilen Friesoythes.

Einer der Höhepunkte dieses Jahres war die Fahrradtour zum Niederrhein. Neun Männer konnten diesen Termin zeitlich einplanen und wahrnehmen. Pfarrer Ulrich Bahlmann hatte sich bereiterklärt, diese Tour als „Reiseführer“ zu begleiten. Da er als Priester drei Jahre in Kleve tätig war, kennt er sich in dieser Region bestens aus. Organisator und Koordinator der Radtour war Günther Jansen von der Männerrunde, der sehr dazu beigetragen hat, dass die Tour hervorragend klappte.

Von Friesoythe aus ging es zuerst einmal mit einem Kleinbus in Richtung Kevelaer. Die eigenen E-Bikes machten die Reise auf einem Fahrradträger mit. Am Ziel in Kevelaer-Twisteden bezog die Gruppe zunächst ihr Quartier.

Der nächste Tag begann mit einem geistlichen Impuls am Morgen. Nach einem guten Frühstück ging es dann mit dem Fahrrad los. Die Teilnehmer besuchten den Dom und das römische Museum in Xanten, den Wallfahrtsort Kevelaer und natürlich auch die Pfarrei in Kleve, wo Pfarrer Bahlmann als Priester tätig war. Am letzten Tag der Reise radelte man noch ein Stück in die benachbarten Niederlande.

Alle Teilnehmer zeigten sich rundum begeistert. Die Gruppe plant schon für das nächste Jahre wieder eine mehrtägige Fahrradtour.

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