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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Justiz: Gymnasialdirektoren erleichtert über Urteil

10.06.2015

Cloppenburg /Vechta Die um eine Stunde erhöhte Unterrichtszeit für Gymnasiallehrer ist verfassungswidrig. Das hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg am Dienstag entschieden. Eine Revision ist nicht möglich.

Eine Nachricht, die im Oldenburger Münsterland schnell die Runde machte. „Ich kann die Entscheidung absolut nur begrüßen“, kommentierte Studiendirektorin Mechthild Hellbernd, stellvertretende Leiterin des Mädchengymnasiums Liebfrauenschule Vechta, das Urteil. Sie verwies darauf, dass hinter einer Wochenstunde Unterricht deutlich mehr Arbeit stehe. Dazu zählten, so Hellbernd weiter, „etwa Vorbereitungszeiten oder für Korrekturen benötigte Zeit“.

Annette Ovelgönne-Jansen, Direktorin des Clemens-August-Gymnasiums (CAG) in Cloppenburg, wurde am Nachmittag gegen 15.30 Uhr von dem Anruf der NWZ  zur Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in der Gesamtkonferenz der Schule überrascht und zeigte sich überzeugt: „Wenn ich diese Entscheidung gleich in der Versammlung bekanntgebe, wird ein Sturm der Begeisterung ausbrechen.“ Das Gericht habe gerecht geurteilt und teile die Meinung der Gymnasien. Allerdings stelle die Entscheidung die Gymnasien auch vor neue Probleme. „Wir brauchen neue Stellen“, so die Direktorin.

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Die Lehrer selbst werde diese Entscheidung über die harte Zeit trösten, in der sie für ihren Protest gegen die Mehrbelastung angefeindet worden seien, so Ovelgönne-Jansen. So sah es auch ihr Kollege Andreas Weber, Leiter der Liebfrauenschule in Cloppenburg. Und auch er zeigte sich mit der Entscheidung zufrieden: „Ich finde es gut.“ Es sei eine gute Nachricht für die Referendare, die nun in größerer Anzahl als vorgesehen eingestellt werden müssten.

Uwe Hausfeld, Vorsitzender des Schulelternrats am CAG, verlangt, dass sich die Landesregierung nun mit den Vertretern der Gymnasiallehrer an einen Tisch setze. Denn der Unmut der Lehrer über die in Hannover beschlossene eine Stunde Mehrarbeit sei mit der Gerichtsentscheidung nicht einfach vom Tisch gewischt.

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