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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Bildung: Handeln – „Je früher, desto besser“

06.07.2012

CLOPPENBURG Wenn Schüler zu oft den Unterricht schwänzen, ist das ein Problem. Die Fehlzeiten führen häufig zur Instabilität des schulischen Lebenslaufs und schließlich zu einem Schulabbruch ohne Abschluss. Mit dieser Ausgangsposition wird die gesellschaftliche Teilhabe in den Bereichen Ausbildung oder Erwerbsarbeit besonders schwierig.

Im Landkreis Cloppenburg nimmt sich die Koordinierungsstelle Schulverweigerung – Die 2. Chance dieser Thematik an.

Während einer ersten Arbeitskreissitzung „Schulverweigerung“ im April dieses Jahres war schnell klar, dass das Thema regional in den Fokus gerückt werden sollte, um in einer Expertenrunde umsetzbare Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

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Jetzt hat die Koordinierungsstelle die Schulleiter der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schule, Vertreter des Schulamtes, der Bußgeldstelle der Stadt, des Landkreises Cloppenburg sowie das Kreisjugendamt zu diesem Expertengespräch eingeladen.

Die Teilnehmer kamen zu dem Ergebnis, eine gemeinsame Handlungsempfehlung im Umgang mit Schulverweigerung für das Stadtgebiet Cloppenburg zu erarbeiten.

Marlene Altevers, Rektorin der Haupt- und Realschule Leharstraße, wies daraufhin, wie wichtig es sei, die Koordinierungsstelle in die Empfehlung mit einzubinden. Die Teilnehmer waren sich einig, dass der frühe Einsatz eines abgestimmten Helferplans ein sinnvolles Mittel zur Vermeidung von Schulverweigerung sei. Rita Kessing vom Jugendamt des Landkreises brachte den Arbeitsauftrag der Expertengruppe mit den Worten: „Je früher, desto besser“, auf den Punkt.

Für den Herbst ist ein weiteres Abstimmungsgespräch geplant, um konkrete Maßnahmen oder Unterstützungssysteme zu entwickeln.

Die Projektmitarbeiter des Caritas-Sozialwerkes St. Elisabeth betreuen derzeit 42 schulpflichtige Jugendliche ab zwölf Jahren, die ihren Hauptschulabschluss durch aktive und passive Schulverweigerung belegbar gefährden. Das Projekt versucht auch, die Eltern in die Beratung einzubeziehen und ihre Erziehungskompetenz zu stärken.

In der alltäglichen Beratungssituation werden ganz unterschiedliche Bedingungsfaktoren im Bereich Schule, Familie, in der Gruppe der Gleichaltrigen oder kulturelle Aspekte für das Fernbleiben von der Schule deutlich.

Das Programm Schulverweigerung – Die 2. Chance wird vom Bundesfamilienministerium und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Zudem wird die Koordinierungsstelle durch Mittel des Bildungs- und Teilhabepakets des Landkreises unterstützt. Träger ist das Caritas-Sozialwerk. Erreichbar ist die Koordinierungsstelle unter Telefon 0 44 71/70 45 62 oder 70 45 63 und per E-Mail an: 2-chance-lkclp@caritas-sozialwerk.de.

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