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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Hasen und Fasane kaum noch in Natur anzutreffen

10.04.2013

Barßel Trotz zurückhaltender Bejagung sind im vergangenen Jahr die Niederwildbestände von Hase, Fasan oder Rebhuhn nochmals zurückgegangen. In einigen Revieren seien kaum noch Hasen und Fasane anzutreffen. Darauf verwies der Leiter des Hegering Barßel, Rudi Schulte, in seinem Jahresbericht auf der Frühjahrsversammlung im Vereinslokal Niehaus in Barßel.

„Trotz aller Bemühungen hat man die Ursache für den starken Rückgang nicht gefunden. Man sucht nach der Nadel im Heuhaufen. Fachleute sehen einen Grund bei der Veränderung der Landwirtschaft“, so Schulte weiter. Die Kulturlandschaft habe sich total verändert. Besonders der Maisanbau und die Biogasanlagen seien verantwortlich für die Dezimierung des Bestandes. Schulte: „Wir müssen dringend die Jagdgenossen dazu bewegen, dass sie kleine Flächen für Wildacker und Anpflanzungen zur Verfügung stellen.“

Beim Streckenbericht und bei der Gehörnbewertung durch Bernd Sobing gab es Lob für Barßels Jäger. Geschossen wurden 71 Böcke und 104 Ricken, einschließlich Fallwild. Wurden vor vier Jahren noch 348 Fasanen geschossen, waren es im Vorjahr nur 63. Ebenso stark rückläufig verhielt es sich bei den Hasen. Erlegten Barßels Jäger im Jahr 2011 noch 100 Hasen, waren es im Vorjahr nur noch 46. Schulte appellierte an alle Jäger, Füchse und Krähen intensiver zu bejagen, damit der Lebensraum für Hasen erhalten bleibe. Zur Strecke kamen 61 Füchse. Weitere Abschüsse: Kaninchen (39), Steinmarder (20), Ringeltauben (1020), Enten (224), Schnepfen (25), Raben (383).

Zu den Aktionen des Hegerings gehörte die Instandsetzung des Schießstandes, das Vergleichsschießen und die Taubenjagd für einen guten Zweck. Auf weitere Aktivitäten verwies Naturschutzobmann Heinz Hinderks. Der Hegering beteiligte sich demnach an der Ferienpassaktion der Gemeinde und besuchte mit der rollenden Waldschule Schulen und Kindergärten.

Bläserobmann Hermann Doßmann berichtete von zahlreichen Auftritten der Bläsergruppe. Für 25-jährige Mitgliedschaft im DJV wurden Alfons Gruben, Joachim Dahlke und Bernd Meyer, für 40-jährige Bernd Werner-Wessels, für 50-jährige Johannes Gruben und Hermann-Josef Elsen geehrt. Zum Ehrenmitglied wurde Karl-Hubert Möller ernannt. Heinz Hinderks erhielt die Ehrenurkunde als Naturschutzobmann.

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