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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

„Hugo“ ist ein beliebtes Übungsobjekt

07.03.2007

FRIESOYTHE FRIESOYTHE - Wir betreten die Klasse der zweijährigen Berufsfachschule „Sozialpflege“ – und die Schülerinnen und Schüler empfangen uns mit einem freundlichen Lächeln. Nach einer kurzen Begrüßung der Lehrerin können wir direkt mit dem Interview beginnen. Was den Schülern am Herzen liegt, merkt man sofort. Begeistert sind sie von den praktischen Erfahrungen, die sie Tag für Tag machen. „Wir haben eine Übungspuppe namens Hugo, an der wir üben können, wie wir einen Menschen richtig pflegen. Aber auch unsere Mitschüler stellen sich als Übungsobjekte zur Verfügung“, berichtet Schülerin Yvonne Groneick. „Wir lernen, wie wichtig es ist, auf die Bedürfnisse von Menschen einzugehen und dass jeder Mensch ein Individuum darstellt“, erzählt Martin Dittmann.

Die Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit kranken und älteren Menschen sowie Menschen mit Behinderungen. So lernen sie zum Beispiel, wie sie Pflegebedürftige richtig lagern und welche spezielle Kost ältere Menschen oder kranke Menschen benötigen, erläutert Klassenlehrerin Susan Schleicher.

Während der zwei Jahre auf der Berufsfachschule Sozialpflege finden zwei Praktika statt, die jeweils einen Monat dauern. „Ich finde die Praktika gut und sie machen viel Spaß, doch leider dauern sie immer nur einen Monat“, sagt Olga Kinderknecht. Wenn möglich, sollten die Praktika in verschiedenen Bereichen absolviert werden, weil die Schüler dadurch einen besseren Einblick in verschiedene Berufsbereiche der Pflege bekommen.

Die Schüler sorgen übrigens auch für ihre eigene Gesundheit. So haben sie einen Tag im Fitnessstudio verbracht, wo ihnen gezeigt wurde, wie sie ihren Rücken am wenigsten belasten, wenn sie Menschen helfen, die auf ihre Hilfe angewiesen sind. „Der Tag hat sehr viel Spaß gemacht und es war eine schöne Abwechslung zum normalen Schulalltag“, so Julia Limberg.

Doch auch an die Zukunft der Schülerinnen und Schüler wird gedacht. Wenn sich die Schüler im nächsten Jahr auf Ausbildungsstellen bewerben müssen, kommt jeweils ein Leiter von den Fachschulen für Heilerziehungspflege, Krankenpflege und Altenpflege zu ihnen in die Klassen. „Uns wird erzählt, welche Anforderungen diese Fachschulen an uns haben, und wie wir uns richtig bewerben müssen. Dadurch, dass die Leiter der Fachschulen da sind, haben wir auch noch einmal eine Chance, uns eingehend über unser späteres Berufsbild zu informieren“, sagt Jaqueline Habmann.

Der Einblick, den die Schülerinnen und Schüler in dieser Schulform bekommen, ist sehr positiv. Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Pflegeheime können sich freuen, wenn einer dieser Schüler, die mit Motivation und Spaß bei der Sache sind, später dort arbeiten werden.

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