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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

MEDIZIN: Im Fall der Fälle in guten Händen

15.01.2010

Palliative geriatrie in der Praxis

Palliative Pflege (lat. pallium: Mantel) beschreibt die pflegerische und medizinische Versorgung sowie Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. Besondere Anliegen sind die körperlichen, seelischen und sozialen Bedürfnisse.

Palliative Geriatrie hat zum Ziel, alten Menschen bis zuletzt ein würdiges Leben zu ermöglichen.

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Palliative Praxisumfasst den Zeitraum von der Diagnose einer unheilbaren Krankheit bis zum Tod des Erkrankten und darüber hinaus für die Familie und enge Freunde.

Monika Hochgartz und Monika Hülsmann sind ausgebildete Moderatorinnen. Sie dürfen Mitarbeiter anderer Einrichtungen schulen.

Von Björn lange

Cloppenburg Die Pflege alter und kranker Menschen, ist nicht neu im Cloppenburger St. Pius-Stift. Doch mit dem Aufbau eines palliativ-geriatrischen Zentrums ist das Seniorenheim jetzt zu einer Anlaufstelle für Pflegeeinrichtungen aller Art im Offizialatsbezirk Oldenburg geworden. „Wir haben festgestellt, dass wir unsere erworbene Fachlichkeit auch an interessierte andere Einrichtungen weitergeben können“, sagte Verwaltungsdirektor Hermann Schröer am Donnerstag bei der Projektvorstellung.

51 Mitarbeiter geschult

Es sei das Ziel des Projektes, Mitarbeiter eigener und fremder Pflegeeinrichtungen durch qualifizierte Schulungen zu befähigen, Heimbewohner während ihrer letzten Lebensphase immer besser zu betreuen und zu begleiten, so Schröer. Mit Hilfe der HomeCare Akademie aus Langenargen seien bisher 51 Mitarbeiter aus allen Teilbereichen, von der Pflege bis zur Verwaltung, entsprechend geschult worden.

In Monika Hülsmann und Monika Hochgartz haben sich bereits zwei Mitarbeiterinnen zu Mediatorinnen ausbilden lassen und damit die Lizenz erworben, Pflegekräfte anderer Einrichtungen zu schulen. Einer Grundausbildung, dem so genannten Basiscurriculum, schließen sich Schwerpunkt-Seminare an, etwa zu Schmerzprophylaxe oder Wundheilung. Die Schulungsmaßnahmen werden unterstützt von niedergelassenen Palliativmedizinern wie Dr. Matthias Wenck und dem leitenden Arzt des Palliativstützpunktes am Cloppenburger Krankenhaus, Dr. Aloys Klaus. Finanziell wird das Projekt unterstützt von der Robert-Bosch-Stiftung.

Mut machende Worte

„Wir werden auf die Herausforderungen des demografischen Wandels gut vorbereitet sein“, sagte Festredner Hubert Jocham von der Bundesgeschäftsstelle Palliative Praxis. „Stimmen Sie alles, was Sie jemals über Sterben und Tod, über Palliative Pflege und Symptomlinderung gehört, gelesen oder gelernt haben, mit dem Gefühlten, mit der Botschaft des Sterbenden ab. Dann können Sie sicher sein, dass Sie Ihren Auftrag gut erfüllen werden“, sagte Jocham.

www.palliative-praxis.de

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