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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

BILDUNG: Im Zentrum stehen die Schülerprojekte

10.02.2007

FRIESOYTHE FRIESOYTHE - Die jährlichen Projektarbeiten bilden einen der Ausbildungsschwerpunkte an der Fachoberschule Wirtschaft (FOW) an den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Friesoythe.

Ein Projekt heißt zum Beispiel „Stadt Friesoythe“. Dabei wird die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Friesoythe in den letzten zehn Jahren analysiert. Um dieses Projekt erfolgreich zu absolvieren, bekommen die Schüler Unterstützung durch die Marketingabteilung der Stadt Friesoythe. Außerdem arbeiten sie mit dem Friesoyther Kabelhersteller „Leoni“ eng zusammen. Dieses Projekt wird von den Schülern Stephanie Albers und Tilo Feyerabend betreut.

Ein weiteres Projekt trägt den Titel „Alte Wassermühle Friesoythe". Dabei wird Informationsmaterial über regenerative Energien für das „Regionale Umweltzentrum“ erstellt, das bei der Mühle betrieben wird. Auf einer von den Schülern erstellten Internetseite wird das Projekt vorgestellt. Besucher der Seite können sogar an einem Wissenstest zur Wasserkraft teilnehmen (www.alte-wassermuehle-friesoythe.de). Erarbeitet haben diese Seite Linda Bruns, Stephanie Ferfers und Eric Janssen. Das Design der Internetseite stammt von Felix Podkrajac.

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Svetlana Slusarew beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Planung einer Biogasanlage. Der ECO-Park ist Gegenstand der Untersuchungen von Carsten Abeling. Existenzgründungen spielen in anderen Projektarbeiten eine wichtige Rolle. Dabei werden die einzelnen Vorgänge einer Unternehmensgründung erarbeitet wie zum Beispiel Voraussetzungen, Finanzierung, Rentabilitäts- und Liquiditätsberechnungen.

Außerdem haben wir uns über das tägliche Geschehen in der FOW erkundigt. Die Berufsbildenden Schulen Friesoythe besitzen eine Klasse 12 der FOW mit Schülern im Durchschnittsalter von 20 Jahren. Die Mehrheit dieser Klasse hat sich für diese Schulform entschieden, um sich weiterzubilden, die Fachhochschulreife zu erlangen und damit bessere Chancen für zukunftssichere Berufe zu erlangen. Der Sekundarabschluss I oder das Versetzungszeugnis nach Klasse 11 eines Gymnasiums sind Voraussetzungen für den Besuch. Zusätzlich muss zuvor eine kaufmännische Ausbildung absolviert worden sein.

Ehemalige Schüler der Höheren Handelsschule, die zusätzlich ein halbjähriges Praktikum nachweisen können, dürfen ebenfalls diese Schulform besuchen. Die geforderten Leistungen entsprechen ganz den Vorstellungen der Schüler. Die Schüler haben 30 Unterrichtsstunden pro Woche. Wichtige Fächer sind Deutsch, Mathematik und Englisch sowie das berufsbezogene Fach BRC (Betriebswirtschaft und Rechnungswesen/Controlling).

Unterrichtende Lehrer sind Georg Mosenhauer (Deutsch), Ludger Burwinkel (Englisch), Lars Murra (BRC), Hartmut Janßen (Sport), Vera Plate (Informatik) und Heinrich Bahlmann (VWL, Projekt).

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