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NWZonline.de Region Cloppenburg Bildung

Kommunalpolitik: Integration beginnt in den Familien

06.10.2010

FRIESOYTHE Die Integration von Migranten- und Ausländerkindern wird in Friesoythe eines der zentralen Themen der SPD im Kommunalwahlkampf 2011 sein.

Renate Geuter, Landtagsabgeordnete aus Markhausen, Vorsitzende der SPD im Landkreis Cloppenburg und der Friesoyther SPD-Ratsfraktion, sagte im Gespräch mit der NWZ : „Wir möchten unser Augenmerk stärker auf Kinderbetreuung und Schule richten. Diesen Bereichen muss in Friesoythe künftig mehr Priorität eingeräumt werden.“

Angebote besser vernetzen

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Die Integrationsangebote müssten bei der Stadt und beim Landkreis besser miteinander verbunden und vernetzt werden. Renate Geuter: „Dazu kann die Stadtverwaltung wesentlich beitragen, denn Jugendhilfe, Schule und Kinderbetreuung können nicht voneinander getrennt behandelt werden.“ Die SPD-Politikerin unterstreicht ihre Einschätzung mit einem Hinweis auf den hohen Anteil von Migranten in der Stadtgemeinde Friesoythe: „Schließlich verfügen etwa 25 Prozent aller einzuschulenden Kinder in Friesoythe über einen Migrationshintergrund.“

Das mache ein stärkeres Engagement der Kommune erforderlich, meint Geuter. Es reiche nun mal nicht aus, „in Sonntagsreden“ immer wieder auf die hohe Migrantenzahl hinzuweisen. „Da wäre mir mehr Einsatz der Verwaltung lieber, als die Herausgabe irgendwelcher Broschüren zum Thema Eisenstadt.“

Zu Problemen führten unterschiedliche Hintergründe von Zuwanderern. So seien beispielsweise die in den 1990er Jahren gekommenen Aussiedlerfamilien größtenteils in das gesellschaftliche Leben eingebunden. Bei später zugezogenen Familien mit einem höheren Anteil nicht deutscher Familienmitglieder gebe es hingegen häufiger Schwierigkeiten. Ursache seien oftmals mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache.

Darunter litten vor allen Dingen die Kinder, die zu spät mit dem Sprachtraining beginnen würden. Renate Geuter: „Das haben mir Schulleiter in Gesprächen bestätigt. Viele Kinder, die in der Familie nicht Deutsch lernen können, werden einfach zu spät in die Kindergärten geschickt. Die Probleme setzen sich dann in der Schule fort.“

Als einzige Grundschule in kommunaler Trägerschaft verfüge die Ludgerischule in Friesoythe über einen besonders hohen Anteil an Migrantenkindern. Zwar trage die Grundschule als Ganztagsschule mit einem erweiterten Betreuungsangebot dieser Entwicklung Rechnung. Renate Geuter: „Dennoch bin ich der Überzeugung, das die engagiert arbeitenden Lehrer mehr Unterstützung erfahren könnten. Das geht natürlich auch mit Hilfe von Ehrenamtlichen. In diesem Bereich wünsche ich mir mehr Hilfe durch die Stadt.“

Renate Geuter kündigte im NWZ -Gespräch an, sich beim Land Niedersachsen für eine Wiederaufnahme der finanziellen Förderung einer besonderen Klasse zur beruflichen Eingliederung an der Heinrich-von-Oytha-Hauptschule einzusetzen. Die Klasse war – wie berichtet – zum Ende des vergangenen Schuljahres eingestellt worden, nachdem die Landesförderung auslief und Stadt und Kreis die Kosten nicht übernehmen konnten. Geuter: „Der Zug ist noch nicht abgefahren.“

Integration mit Schulen

Hoffnungen knüpft die Landtagsabgeordnete an das neue Jugendzentrum im alten Wasserturm. Jugendarbeit habe in der jüngsten Vergangenheit außerhalb der Vereine in Friesoythe nicht stattgefunden. Das Jugendzentrum biete nun Chancen. Geuter: „Dort muss Integration im Zusammenwirken mit den Schulen stattfinden.“

wird vor allem durch Sportvereine gefördert. Es gibt keinen Verein im Stadtgebiet, der sich dieser gesellschaftlichen Verpflichtung entzieht. So hat die Handballspielgemeinschaft (HSG) Friesoythe eine Taekwon-Do-Gruppe ins Leben gerufen, die zusätzlich von der Stadt Friesoythe gefördert wird. Dieses Beispiel steht stellvertretend für alle engagierten Vereine.

Mit Urkunden und Pokalen kehrten die Friesoyther Taekwon-Do Kämpfer der HSG jetzt vom zweitägigen Ranglistenturnier für Jugendliche zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft aus Duisburg zurück. In der Gesamtwertung belegten die Friesoyther unter 34 teilnehmenden Vereinen den 2. Platz. Trainer Sulejman Aliev war mit dem Abschneiden seiner Sprösslinge mehr als zufrieden und betonte unisono mit seinem Co-Trainer Alexander Anissimow, eine derartige Erfolgsserie habe man in den kühnsten Träumen nicht erwartet. Aliev unterstrich, dass der Trainingsfleiß, der unbedingte Siegeswille und die optimale Disziplin seiner Schützlinge die Erfolge ermöglicht hätten. Dank zollte der Trainer unter anderem dem Stadtjugendpfleger, der die Sportgruppe stets unterstützt habe. In der Gruppe D-Jugend männlich Tul bis 5. Kup siegte Jonas Krieger, bei der C-Jugend (m) Tul bis 7. Kup wurde Tim Sulikov Dritter. C-Jugend (m) Kampf bis 7. Kup bis 1,40 Meter Größe: 1. Platz, Andreas Anissimow. C-Jugend (m) Kampf bis 7. Kup bis 1,50 Meter Größe: 2. Platz, Tim Sulikov. C-Jugend weiblich Tul bis 7. Kup : 2. Platz, Vanessa Paul. C-Jugend (w). Kampf bis 7. Kup 1,50 Meter Größe: 1. Platz, Virginia Paul; 2. Platz, Vanessa Paul. B-Jugend (m) Kampf bis 7. Kup bis 58 kg: 1. Platz, Dennis Bokow. B-Jugend (m) bis 3. Dan bis 47 kg: 1. Platz Nikolaj Cherepanov. Er ist Träger des roten Gürtels und hat nach zwei Ranglistenturnieren gute Aussichten, sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren, so Trainer Aliev.

wird vor allem durch Sportvereine gefördert. Es gibt keinen Verein im Stadtgebiet, der sich dieser gesellschaftlichen Verpflichtung entzieht. So hat die Handballspielgemeinschaft (HSG) Friesoythe einen Taekwon-Do-Gruppe ins Leben gerufen, die zusätzlich von der Stadt Friesoythe gefördert wird. Dieses Beispiel steht stellvertretend für alle engagierten Vereine.

Mit Urkunden und Pokalen kehrten die Friesoyther Taekwon-Do Kämpfer der HSG vom zweitägigen Ranglistenturnier für Jugendliche zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft aus Duisburg zurück. In der Gesamtwertung belegten die Friesoyther unter 34 teilnehmenden Vereinen den 2. Platz. Trainer Sulejman Aliev war mit dem Abschneiden seiner Sprösslinge mehr als zufrieden und betonte unisono mit seinem Co-Trainer Alexander Anissimow, eine derartige Erfolgsserie habe man in den kühnsten Träumen nicht erwartet. Aliev unterstrich, dass der Trainingsfleiß, der unbedingte Siegeswille und die optimale Disziplin seiner Schützlinge die Erfolge ermöglicht hätten. Dank zollte der Trainer unter anderem dem Stadtjugendpfleger, die die Sportgruppe stets unterstützt habe. In der Gruppe D-Jugend männlich Tul bis 5. Kup siegte Jonas Krieger, bei der C-Jugend (m) Tul bis 7. Kup wurde Tim Sulikov Dritter. C-Jugend (m) Kampf bis 7. Kup bis 1,40 Meter Größe: 1. Platz, Andreas Anissimow. C-Jugend (m) Kampf bis 7. Kup bis 1,50 Meter Größe: 2. Platz, Tim Sulikov. C-Jugend weiblich Tul bis 7. Kup : 2. Platz, Vanessa Paul. C-Jugend (w). Kampf bis 7. Kup 1,50 Meter Größe: 1. Platz, Virginia Paul; 2. Platz, Vanessa Paul. B-Jugend (m) Kampf bis 7. Kup bis 58 kg: 1. Platz, Dennis Bokow. B-Jugend (m) bis 3. Dan bis 47 kg: 1. Platz Nikolaj Cherepanov. Er ist Träger des roten Gürtels und hat nach zwei Ranglistenturnieren gute Aussichten sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren, so Trainer Aliev.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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